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Windows Live® Suchergebnisse Albrecht I. (Heiliges Römisches Reich)Enzyklopädieartikel
Albrecht I. (Heiliges Römisches Reich), (1255-1308), König des Heiligen Römischen Reiches (1298-1308) und Herzog von Österreich und Steiermark (1282-1308) aus dem Hause Habsburg. Albrecht wurde im Juli 1255 als ältester Sohn des späteren Königs Rudolf I. von Habsburg geboren. 1282 übertrug sein Vater ihm und seinem Bruder Rudolf II. gemeinsam die Herzogtümer Österreich und Steiermark; schon im darauf folgenden Jahr aber übernahm Albrecht die Herrschaft über beide Länder alleine. Nach dem Tod König Rudolfs 1291 weigerten sich die deutschen Kurfürsten, Albrechts Anspruch auf die Krone anzuerkennen, u. a. weil er ihnen zu mächtig war, und wählten Adolf von Nassau zum König. Als jedoch Adolf gegen die Interessen der Kurfürsten seine Macht zu erweitern suchte, schlossen sich diese mit Albrecht zusammen, setzten Adolf 1298 wieder ab und wählten Albrecht zum König. 1303 erkannte Papst Bonifatius VIII. Albrecht als Kaiser des Heiligen Römischen Reiches an, zur Krönung Albrechts zum Kaiser kam es jedoch nie. Zur Festigung und Ausweitung der habsburgischen Hausmacht erlangte Albrecht für seinen Sohn Rudolf III. die Krone Böhmens und führte 1307 noch einen Krieg gegen Thüringen, allerdings erfolglos. Am 1. Mai 1308 wurde er bei Brugg an der Reuss (Schweiz) von seinem Neffen Johann von Schwaben (auch Johann Parricida), dem Sohn Rudolfs II., wegen Erbstreitigkeiten – er hatte Johanns Ansprüche auf sein väterliches Erbe abgewiesen – ermordet. Nachfolger Albrechts I. im Reich wurde der Luxemburger Heinrich VII.
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