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Windows Live® Suchergebnisse HarareEnzyklopädieartikel
Harare (früher Salisbury), Hauptstadt von Simbabwe im Süden der Provinz Mashonaland im nördlichen Zentralteil des Landes. Die moderne Stadt ist das Hauptverwaltungs-, Wirtschafts-, Herstellungs- und Bildungszentrum des Landes. Harare ist aber auch Handelszentrum für die landwirtschaftlich geprägte Umgebung sowie für das Gebiet der Goldminen. Die Fabriken produzieren Fertignahrungsmittel, Getränke, Textilien, Kleidung, Zigaretten, Chemikalien, Baumaterialien und Kunststoffe. Harare ist Sitz der Universität von Simbabwe (1955), einer landwirtschaftlichen (1950) und einer polytechnischen Hochschule (1927), einer Kunst- und einer Musikschule (1948), der Nationalarchive und der Parlamentsbibliothek. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören das Queen Victoria Museum mit zoologischen und historischen Ausstellungsstücken, die Nationalgalerie von Simbabwe mit Sammlungen europäischer Gemälde und traditioneller wie zeitgenössischer afrikanischer Kunst sowie einige anglikanische und römisch-katholische Kirchen. Harare wurde 1890 als Militärstandort der britischen südafrikanischen Pionierkolonne gegründet. Die Gemeinde hieß ursprünglich Fort Salisbury, zu Ehren der dritten Marquise von Salisbury, der damaligen britischen Premierministerin. Die Stadt entwickelte sich 1899 durch die Eisenbahnverbindung mit Beira (Moçambique) zum Handelszentrum. 1923 wurde sie die Hauptstadt der britischen Kolonie von Südrhodesien und war von 1953 bis 1963 Hauptstadt der Förderation Rhodesien und Nyasaland. Seit 1982 heißt die Stadt Harare. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 1,47 Millionen (2003).
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