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    Als Sublimation, seltener auch Sublimierung, bezeichnet man in der Thermodynamik den Prozess des unmittelbaren Übergangs eines Stoffes vom festen in den gasförmigen ...

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Sublimation

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Übergänge in die verschiedenen AggregatzuständeÜbergänge in die verschiedenen Aggregatzustände

Sublimation, im thermodynamischen Sinn ein Begriff für den direkten Phasenübergang eines Stoffes bzw. eines Stoffgemisches vom festen Zustand in den gasförmigen Aggregatzustand, d. h. also ohne die flüssige Phase zu durchlaufen – das Endprodukt bezeichnet man auch als Sublimat.

Die Sublimation tritt nicht nur bei bestimmten Substanzen auf, sie ist unter entsprechenden Bedingungen bei nahezu jedem Stoff bzw. Stoffgemisch möglich. Entscheidende Kriterien sind der äußere Druck und die Temperatur, die beide ganz bestimmte Werte annehmen müssen.

Unter dem Sublimationspunkt versteht man den Punkt, an dem dieses Phänomen einsetzt – in einigen Lehrbüchern wird dieser Punkt auch mit der Sublimationstemperatur gleichgesetzt. Wie jede andere Art von Phasenumwandlung benötigt auch die Sublimation Energie (siehe Enthalpie), meist in Form von Wärme. Die so genannte Sublimationsenthalpie setzt sich aus der Schmelz- und der Verdampfungsenthalpie zusammen.

Ausgewählte Beispiele für Substanzen, die unter Normaldruck (1,013 bar) sublimieren, sind Iod, Trockeneis (gefrorenes Kohlendioxid) und Campher.

Den entgegengesetzten Vorgang, von gasförmig zu fest, bezeichnet man, wie den Übergang von flüssig zu fest als Kondensation.

Siehe auch Gase

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