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  • Komoren – Wikipedia

    Die Komoren (komor.: قمر ‎ Komori, frz.: Comores [kɔˈmɔːʀ]) bilden einen föderalen Inselstaat im Indischen Ozean und umfassen drei der vier Hauptinseln des ...

  • Komoren-Franc – Wikipedia

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  • Auswärtiges Amt - Komoren: Reise- und Sicherheitshinweise

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Komoren

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Komoren (Flagge und Hymne)Komoren (Flagge und Hymne)
Artikelgliederung
1

Einleitung

Komoren, amtlich Union der Komoren, Republik am Nordausgang der Straße von Moçambique, zwischen dem afrikanischen Festland und Madagaskar. Die drei wichtigsten Inseln der Komoren sind Grande Comore (auch Njazidja), Mohéli (Mwali) und Anjouan (Nzwami). Die Komoren haben eine Gesamtfläche von 1 862 Quadratkilometern.

2

Land und Bevölkerung

Die Komoren sind vulkanischen Ursprungs, der höchste Gipfel ist der aktive Vulkan Kartala (2 361 Meter) auf Grande Comore. Auf den Inseln herrscht ein tropisches Klima mit einer Regenzeit von November bis April. Die Einwohner sind arabischen, schwarzafrikanischen und madagassischen Ursprungs. Die größte Bevölkerungsgruppe sind die Antalaotra. Die Amtssprachen sind das Komorische, das mit dem Swahili verwandt ist, Französisch und Arabisch. Die Einwohnerzahl der Komoren liegt bei etwa 732 000. Zu den wichtigsten Städten zählt die Hauptstadt Moroni auf Grande Comore mit 53 000 Einwohnern, Mutsamudu (30 900 Einwohner) auf Anjouan und Fomboni (13 300 Einwohner) auf Mohéli.

Gesetzliche Feiertage sind Neujahr (1. Januar), das Neujahr des Mondkalenders, Tag der Arbeit (1. Mai) und der Unabhängigkeitstag (6. Juli). Die islamischen Feiertage richten sich nach dem Mondkalender, und deshalb haben sie kein festes Datum. Im Monat Ramadan fasten die Menschen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Am Ende des Monats wird mit Besuchen und Festessen Id-al-Fitr („Fest des Fastenbrechens”) begangen. 40 Tage später erinnert man mit Id-al-Adha an Abrahams Bereitschaft, seinen Sohn zu opfern. Der Geburt Mohammeds gedenkt man einen Monat lang, Maulid, sein Geburtstag, ist ein gesetzlicher Feiertag.

3

Verwaltung

Die Komoren werden verwaltungsmäßig in drei Inseldistrikte gegliedert. Nach der Verfassung von 1982 waren die Komoren eine Islamische Republik mit einem für eine Amtszeit von sechs Jahren gewählten Präsidenten als Staatsoberhaupt. Die Legislative bestand aus der Bundesversammlung mit 43 Mitgliedern, die für vier Jahre gewählt wurden, und einem Senat, der von einer Wahlversammlung für sechs Jahre bestellt wurde. Nach dem Militärputsch vom 30. April 1999 wurde die Bundesversammlung aufgelöst und die Verfassung außer Kraft gesetzt.

Am 28. Dezember 2001 stimmte die Bevölkerung der Komoren in einem Referendum mit großer Mehrheit einer neuen Verfassung zu. Demnach ist die Zentralregierung zuständig für nationale Verteidigung, Außenpolitik, Währung und religiöse Angelegenheiten, während alle anderen Bereiche in die Zuständigkeit der einzelnen Inselverwaltungen fallen. Im Interesse des Erhalts der Föderation wird der Präsident im Rotationsprinzip alle vier Jahre jeweils aus dem Kandidatenkreis eines anderen der drei Inseldistrikte gewählt.

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Wirtschaft

Die Wirtschaft der Komoren ist fast ausschließlich auf Landwirtschaft und Fischfang ausgerichtet, daneben spielt der Tourismus eine Rolle. Auf den Inseln werden Süßkartoffeln und Reis angebaut. Für den Export werden Ylang-Ylang (ein Parfümöl), Vanille, Kokosnüsse und Kaffee angebaut. Etwa 2,7 Prozent der Fläche der Inseln sind bewaldet, dies ermöglicht vor allem auf Grande Comore eine bescheidene Nutzholzproduktion. Für die Landwirtschaft stellt die Bodenerosion ein großes Problem dar. Neben der Fischerei bedroht auch der Tourismus die Artenvielfalt der Korallenriffe. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) beträgt 403 Millionen US-Dollar (2006; Dienstleistungen 38 Prozent, Industrie 11,8 Prozent, Landwirtschaft 45,2 Prozent); daraus ergibt sich ein BIP pro Kopf von 657,10 US-Dollar. Die Landeswährung der Komorischen Republik ist der Komoren-Franc, der zur Franc-Zone gehört.

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