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Windows Live® Suchergebnisse MotorradEnzyklopädieartikel
Motorrad, zweirädriges Fahrzeug mit Benzinmotor; es gibt auch Sonderformen mit drei Rädern (Trikes). Motorräder verfügen meist über Drei- bis Fünfganggetriebe, wobei das Hinterrad über eine Kette zwischen Motor und Rad angetrieben wird. Bei dem Motor handelt es sich üblicherweise um einen Zweitakt- oder Viertaktbenzinmotor (siehe Verbrennungskraftmaschine). Motorräder lassen sich mit Hilfe eines Kickstarters anlassen – das ist im Prinzip eine mit dem Fuß zu betätigende Andrehkurbel. Die meisten Motorräder verfügen jedoch über einen elektrischen Anlasser. Die Hinterradbremse wird mit einem Fußpedal und die Vorderradbremse mit einem Handhebel betätigt. Einige Motorräder sind mit Trommelbremsen ausgestattet, bei leistungsstarken Motorrädern sind – besonders für die Vorderradbremse – Scheibenbremsen vorgeschrieben. Bei einigen Modellen wird der Motor mit Luft gekühlt, üblich sind auch wassergekühlte Motoren. Um ein Motorrad zu betreiben, benötigt man eine Fahrerlaubnis. Sie unterscheidet sich in ihren Bestimmungen und Anforderungen von derjenigen, die man zum Autofahren braucht. Viele Motorräder können einen Passagier mitnehmen; teilweise sind montierbare Seitenwagen in Gebrauch, die von einem Rad unterstützend getragen werden. Bei dreirädrigen Motorrädern sind an der Hinterseite zwei Räder angebracht. Zu den Fahrzeugen, die dem Motorrad zwar ähnlich, aber bei weitem nicht so leistungsfähig sind, zählen beispielsweise der Motorroller (z. B. die bekannte Vespa) und das Moped. Das erste Motorrad wurde 1885 von Gottlieb Daimler entworfen. Der Rahmen und die Räder waren dabei noch aus Holz gefertigt. Als erstes brauchbares Motorrad gilt das 1897 von Albert Marquis de Dion und Georges Bouton gebaute Dreirad. Zwei Jahre darauf fand auch schon das erste Motorradrennen auf der Strecke von Paris nach Dieppe statt. Siehe auch Motorradsport
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