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Verdun

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Soldatenfriedhof von VerdunSoldatenfriedhof von Verdun

Verdun, Stadt in Frankreich, im Departement Meuse, an der Maas in Lothringen. Wichtigstes Standbein der Wirtschaft ist die Textilindustrie. Daneben werden u. a. Süßwaren, Lederwaren, Möbel und Liköre hergestellt. Die Kathedrale mit ihrem gotischen Kreuzgang gehört neben dem Bischofspalais (18. Jahrhundert) und dem Rathaus (17. Jahrhundert) zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. In keltischer Zeit trug die Siedlung den Namen Verodunum. 843 legte der Vertrag von Verdun zunächst ihre Zugehörigkeit zum Mittelreich fest, danach kam sie zum Ostfränkischen und später zum Heiligen Römischen Reich. 1552 wurde dem französischen König Heinrich II. das Reichsvikariat über Verdun zugesprochen. Aufgrund ihrer strategisch wichtigen Lage am Maasübergang baute Vauban die Stadt im 17. Jahrhundert zur Festung aus. Im 1. Weltkrieg (1916) war sie Schauplatz der Schlacht um Verdun zwischen französischen und deutschen Truppen. Während des 2. Weltkrieges wurde Verdun 1944 durch deutsche Bombenangriffe erneut beschädigt. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 19 600 (1999).

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