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    Carnot ist der Name folgender Personen: Lazare Nicolas Marguerite Carnot, (1753–1823), französischer Politiker, Ingenieur und Mathematiker; Nicolas Léonard Sadi Carnot (1796 ...

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    Nicolas Léonard Sadi Carnot (* 1. Juni 1796 in Paris; † 24. August 1832 in Paris) war ein französischer Physiker, er begründete mit seiner theoretischen Betrachtung der ...

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    Carnot, Nicolas Léonard Sadi 1796-1832, französischer Ingenieur und Physiker. Carnot beschäftigte sich intensiv mit der Umwandlung von Wärme in...

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Nicolas Carnot

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Nicolas Léonard Sadi Carnot (1796-1832)Nicolas Léonard Sadi Carnot (1796-1832)

Nicolas Carnot (1796-1832), französischer Ingenieur und Physiker. Carnot beschäftigte sich intensiv mit der Umwandlung von Wärme in Bewegung. Hierzu betrachtete er die Vorgänge in einer Dampfmaschine als eine Art Kreisprozess und trug mit diesen Überlegungen wesentlich zur Entwicklung der Thermodynamik bei.

Carnot wurde am 1. Juni 1796 in Paris geboren. Seine schulische Grundausbildung erhielt er bei seinem Vater, dem Mathematiker, Offizier und Staatsmann Lazare Nicolas Marguerite Carnot. 1812 begann der junge Carnot an der École Polytechnique Ingenieurwissenschaften zu studieren – wie sein Vater wollte auch er Militäringenieur werden. Zwei Jahre später trat er in die Armee ein und erhielt in Metz eine Spezialausbildung. Nach Abschluss der Ausbildung begann Carnot 1816 mit dem Truppendienst. Sein Vater hatte sich während der Französischen Revolution verdient gemacht und war von Napoleon zum Kriegsminister ernannt worden. Der ältere Carnot lehnte die monarchistischen Tendenzen in der napoleonischen Politik jedoch ab und trat von seinem Posten zurück. Schließlich kam es 1815, nach der Rückkehr der Bourbonen auf den französischen Thron, zur Verbannung aus Frankreich. Unter diesen Bedingungen wurde der junge Carnot nur mit untergeordneten Aufgaben betraut. So quittierte Sadi Carnot 1819 vorläufig seinen Dienst und widmete sich ganz seiner wissenschaftlichen Weiterbildung.

In der Folgezeit besuchte Carnot verschiedene renommierte Schulen und erweiterte seine Kenntnisse der Mathematik, Physik und Chemie. Er beschäftigte sich ebenfalls mit Fragen der politischen Ökonomie und der industriellen Entwicklung seines Landes. Nach seiner Wiedereinberufung in die Armee (1826) konnte er 1828 seine endgültige Entlassung aus dem Militärdienst erwirken. Vier Jahre später erkrankte Carnot schwer an Scharlach. Stark geschwächt starb er während der Choleraepidemie in Paris am 24. August 1832.

Bis auf wenige Ausnahmen sind viele von Carnots Arbeiten verloren gegangen. Sein Hauptwerk über die Arbeitsweise einer hypothetischen Wärmekraftmaschine erschien 1824. In einem Gedankenexperiment entwickelte der Physiker einen thermodynamischen Kreisprozess, in dem alle Zustandsänderungen reversibel verlaufen. Mit seiner Arbeit schuf Carnot praktisch die Grundlagen für den 2. Hauptsatz der Thermodynamik – also noch vor der Aufstellung des 1. Hauptsatzes durch Hermann von Helmholtz 1847. Carnots Experiment ging als Carnot’scher Kreisprozess in die Geschichte ein.

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