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  • Chaironeia – Wikipedia

    Chaironeia (lateinisch: Chaeronea, deutsch auch Chäronea) war eine antike Stadt im Westen der Landschaft Böotien in Griechenland. Chaironeia gehörte bis zum 5.

  • Schlacht von Chaironeia – Wikipedia

    Die Schlacht von Chaironeia im August des Jahres 338 v. Chr. leitete mit der Niederlage der Allianz um Athen und Theben die Hegemonie Makedoniens über Griechenland ein.

  • philosophenlexikon.de

    philosophenlexikon.de: Seite aus einem deutschsprachigen Online-Philosophenlexikon.

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Chaironeia

Enzyklopädieartikel

Chaironeia (lateinisch Chaeronea), antike Stadt im Nordwesten Böotiens (Griechenland), die Schauplatz zweier bedeutender Schlachten war. Sie gehörte ursprünglich zu Orchomenos und später zu Theben. Im Jahre 338 v. Chr. besiegten dort König Philipp II. von Makedonien und sein Sohn Alexander der Große in einer Entscheidungsschlacht die miteinander verbündeten Athener und Thebaner und brachten dadurch das griechische Festland unter makedonische Kontrolle. Von der antiken Stadt wurde ein gut erhaltenes griechisches Theater freigelegt, ferner eine gewaltige Löwenstatue, die die Thebaner als Ehrendenkmal für ihre gefallenen Soldaten errichteten.

86 v. Chr. kämpften die Truppen des Mithridates, König von Pontos, gegen die Römer unter der Führung des Sulla, wurden jedoch vernichtend geschlagen. Mit dem darauf folgenden Sieg bei Orchomenos vertrieben die Römer die pontischen Truppen endgültig vom griechischen Festland. Der griechische Philosoph und Schriftsteller Plutarch wurde in Chaironeia geboren.

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