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Windows Live® Suchergebnisse DakarEnzyklopädieartikel
Dakar, Stadt im Westen des Senegal, Hauptstadt und größte Stadt des Landes, auf der Halbinsel Cap Vert, dem westlichsten Punkt Afrikas am Atlantischen Ozean gelegen. Der Hafen von Dakar, einer der wichtigsten in Westafrika, besitzt moderne Warenumschlagsanlagen mit Lagerhallen, Treibstofflagern und Piers. Die strategische Lage auf halber Strecke zwischen Europa und Südafrika bzw. zwischen Europa und Südamerika hat die Stadt zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt werden lassen. In jüngster Zeit hat sich Dakar zu einem bedeutenden Fischereihafen – vor allem für Thunfisch – und Zentrum der Fischverarbeitung entwickelt. Andere wichtige Gewerbe sind die Nahrungsmittel und Kunststoff verarbeitende Industrie sowie die Textilindustrie. Die Stadt ist Sitz eines römisch-katholischen Erzbistums, der Universität von Dakar (1957 gegründet), zu der das Institut Fondamental d’Afrique Noire gehört. Hierbei handelt es sich um ein bedeutendes Zentrum afrikanischer Kulturforschung. Dakar wurde 1857 durch die Franzosen gegründet. Seine wirtschaftliche Bedeutung wuchs seit 1885 mit der Fertigstellung einer Eisenbahnverbindung zu dem etwa 200 Kilometer nördlich gelegenen Saint-Louis. 1904 wurde Dakar anstelle von Saint-Louis Hauptstadt von Französisch-Westafrika. Im 2. Weltkrieg stand die Stadt unter der Herrschaft der französischen Vichy-Regierung, bis US-amerikanische Truppen in Nordafrika landeten und sie von 1942 bis Kriegsende kontrollierten. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 2,17 Millionen (2003).
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