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  • Monismus – Wikipedia, die freie Enzyklopädie

    Der Monismus ist die philosophische oder metaphysische Position, wonach sich alle Vorgänge und Phänomene der Welt auf ein einziges Grundprinzip zurückführen lassen.

  • Monismus um 1900 / Ziche, Paul / VWB-Verlag

    2001 200 S. 17 x 24 cm dt. EUR 24,00 ISBN 3-86135-483-7 Um 1900 wurde von Naturwissenschaftlern der Anspruch erhoben, die Philosophie und Religion in ihren Ansprüchen auf eine ...

  • Anomaler Monismus – Wikipedia

    Der anomale Monismus ist eine Position der Philosophie des Geistes, die von Donald Davidson entwickelt worden ist. Sie behauptet zum einen, dass jedes einzelne mentale Ereignis mit ...

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Monismus

Enzyklopädieartikel

Monismus (zu griechisch mónos: allein), philosophische (All-)Einheitslehre, nach der das letzte Seiende aus einer einzigen Substanz besteht.

Der Monismus steht damit im Gegensatz zum Dualismus und zum Pluralismus. Man unterscheidet zwischen drei verschiedenen monistischen Lehren, und zwar dem materialistischen, dem idealistischen und dem erkenntnistheoretischen Monismus. Der ersten Theorie zufolge kann alles Seiende, einschließlich der geistigen Phänomene, auf eine einzige Kategorie, die der Materie, zurückgeführt werden. Gemäß der zweiten Doktrin ist die Materie noch nicht das letzte Prinzip, sondern bloß eine Form der Verwirklichung des Geistes. Die dritte Variante des Monismus behauptet die Einheitlichkeit der Erscheinungswelt, in der Geist und Materie bloß unterschiedliche Erscheinungsformen voneinander seien. Obwohl monistische Philosophien schon bei den alten Griechen anzutreffen sind, ist der Begriff Monismus verhältnismäßig neu. Er wurde zum ersten Mal im 18. Jahrhundert von dem deutschen Philosophen Christian von Wolff verwendet, um jene philosophischen Richtungen zu bezeichnen, die versucht haben, die Zweiteilung zwischen Körper und Geist zu überwinden.

Obwohl der Begriff zu seiner Zeit noch nicht geprägt war, zählt der niederländische Philosoph Baruch Spinoza zu den einflussreichsten Monisten überhaupt. Er lehrte, dass sowohl die materiellen wie auch die geistigen Phänomene Attribute einer einzigen, allem zugrunde liegenden Substanz seien. Seine Theorie hat den erkenntnistheoretischen Monismus weitgehend vorweggenommen.

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