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Windows Live® Suchergebnisse Margaret MeadEnzyklopädieartikel
Margaret Mead (1901-1978), amerikanische Ethnologin, die vor allem durch ihre Feldforschungen und durch ihre Beiträge zur social anthropology bekannt geworden ist. Margaret Mead wurde am 16. Dezember 1901 in Philadelphia (Pennsylvania, USA) geboren. Von 1926 bis 1969 war sie am American Museum of Natural History in New York beschäftigt, dem sie ab 1964 als Kuratorin vorstand. Von 1948 bis 1950 leitete sie die kulturelle Forschungsabteilung der Columbia University, wo sie ab 1954 als Privatdozentin auch Ethnologie unterrichtete. Im September 1969 wurde Mead Institutsleiterin des sozialwissenschaftlichen Instituts des Liberal Arts College an der Fordham University (New York). Ab 1925 nahm Margaret Mead an mehreren Expeditionen teil, die sie u. a. nach Neuguinea, Samoa und Bali führten. Ein Großteil ihrer Studien befasste sich mit Erziehungsmethoden in verschiedenen Kulturen. Meads These einer antiautoritären Erziehung auf Samoa gilt allerdings inzwischen als überholt. Darüber hinaus beschäftigte sich Mead auch mit Problemen des sozialen Wandels und mit der Frage kultureller Identitätsfindung bei Individuen (siehe Enkulturation). Margaret Mead starb am 15. November 1978 in New York. Sie veröffentlichte u. a. Coming of Age in Samoa (1928, Heranwachsen in Samoa), Sex and Temperament in Three Primitive Societies (1935, Geschlecht und Charakter in drei primitiven Gesellschaften), Male and Female (1949, Mann und Weib), Soviet Attitudes Toward Authority (1951, Die Rolle der Autorität in der Sowjetunion), Culture and Commitment: A Study of the Generation Gap (1970, Zivilisation und Bindung: Der Generationenkonflikt) und ihre Memoiren Blackberry Winter (1972, Brombeerblüten im Winter).
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