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  • MARIA CALLAS

    Wie keine andere sang Maria Callas die tragischen Heldinnen des Belcanto. Was anderen zum Bravourstück geriet, wurde bei ihr zum Drama. Der Facettenreichtum ihrer Stimme bleibt ...

  • MARIA CALLAS

    1923: 2. Dezember: Maria Anna Sofia Cecilia Kalogeropoulos wird in New York geboren Ihre Eltern, George und Evangelia Kalogeropoulos, waren im August

  • Maria Callas – Wikipedia

    Maria Callas (eigentlich Maria Anna Sofia Cecilia Kalogeropoulos, griechisch   Μαρία Καλογεροπούλου; * 2. Dezember 1923 in New York, † 16.

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Maria Callas

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Maria Callas singt NormaMaria Callas singt Norma

Maria Callas, eigentlich Maria Anna Sofia Cecilia Kalogeropoulos, (1923-1977), griechisch-amerikanische Sängerin (Sopran). Mit ihrer perfekten Gesangstechnik und ihrer großen emotionalen Ausdruckskraft war sie eine der größten Primadonnen des 20. Jahrhunderts.

Callas wurde am 2. Dezember 1923 als Tochter eines griechischen Apothekers in New York geboren. Im Alter von 13 Jahren kehrte sie zusammen mit ihrer Mutter zurück nach Griechenland, wo sie in das Athener Konservatorium eintrat und unter Anleitung der spanischen Sopranistin Elvira de Hidalgo Gesang studierte. Bereits zwei Jahre später (1938) debütierte sie als Santuzza in der Cavalleria Rusticana von Pietro Mascagni. Bei ihrem ersten Auftritt in der Arena von Verona hatte sie in Amilcare Ponchiellis La Giocanda einen sensationellen Erfolg. Danach sang sie im Verlauf ihrer Karriere an den ersten Bühnen Europas und Amerikas als führende Sopranistin des gesamten italienischen Faches. „Die Callas”, wie sie bald ehrfürchtig genannt wurde, begann ihre Karriere mit dramatischen Rollen wie Isolde, Brünhilde und Aida. Einen sehr wichtigen Schritt in ihrer Karriere bedeutete die Zusammenarbeit mit dem italienischen Dirigenten Tullio Serafin, der lange ihr künstlerischer Mentor bleiben sollte. Unter seiner Leitung sang sie 1948 die Titelpartien in Turandot (Puccini), Aida und La forza del destino (Die Macht des Schicksals; beide Verdi) an der Mailänder Scala. Damit begann die lebenslange Beschäftigung mit dem Koloratur- und Belcanto-Fach, in deren Verlauf sie viele schon fast vergessene Opern von Bellini, Rossini, Donizetti und Cherubini wieder entdeckte. Zu ihren wichtigsten Rollen gehören außerdem die Gilda in Rigoletto, die Elisabeth in Don Carlos (beide Verdi) und vor allem die Norma (Bellini), mit der sie weltberühmt wurde. Daneben sang sie aber auch die Titelpartien in Opern von Mozart (Die Entführung aus dem Serail), Gluck (Orfeo et Euridice) und Wagner (Tristan und Isolde). Ihre Karriere war von ungewöhnlich kurzer Dauer, als Tosca stand sie am 5. Juli 1965 in London zum letzten Mal auf der Bühne. Verehrt wurde die Callas vor allem wegen ihrer kraftvollen, charakteristischen Stimme und ihrer außergewöhnlich starken Bühnenpräsenz. In erster Ehe war Maria Callas mit dem Industriellen Battista Meneghini verheiratet (Trennung 1959, Scheidung 1971), in der ersten Hälfte der sechziger Jahre war sie mit dem griechischen Reeder Aristoteles Onassis liiert. 1969 übernahm sie die Hauptrolle in Pier Paolo Pasolinis Film Medea. Maria Callas starb am 16. September 1977 in Paris.

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