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  • Lipide

    Einführung zum Thema organische Chemie, ist gedacht zum Nachschlagen oder für eine Prüfungsvorbereitung

  • Lipide – Wikipedia

    Lipide (von griechisch λίπος lípos „Fett“) ist eine Sammelbezeichnung für ganz oder zumindest größtenteils wasserunlösliche (hydrophobe) Naturstoffe, die sich dagegen ...

  • Botanik online: Ionen und kleine Moleküle - Lipide

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Lipide

Enzyklopädieartikel

Lipide, heterogene Klasse organischer Verbindungen, die in allen Lebewesen vorkommen. Im Unterschied zu anderen organischen Verbindungen lösen Lipide sich nicht in Wasser, wohl aber in Alkohol, Ether und anderen organischen Lösungsmitteln.

Zu den wichtigsten Lipidtypen gehören die Phospholipide, die den Hauptbestandteil der Zellmembran bilden. Sie schränken den Transport von Wasser und wasserlöslichen Verbindungen durch die Membran ein, so dass der Zellinhalt von der Umgebung abgeschirmt wird.

Fette, auch Triglyceride genannt, sind in den Zellen von Tieren und Pflanzen Reservestoffe bzw. Energiespeicher. Die Bausteine der Fette sind geradzahlige Fettsäuren, die mit dem Glycerin, einer Alkoholkomponente, verknüpft (verestert) sind. Überschüssige Energie aus der Photosynthese oder der aufgenommenen Nahrung wird in Form von Triglyceriden gespeichert. Beim Fettabbau liefern diese Verbindungen dem Organismus bei Bedarf Energie. Aufgrund des hohen Brennwertes von Fetten im Vergleich zu Kohlenhydraten oder Proteinen stellen sie einen hoch konzentrierten Energiespeicher dar.

Weitere wichtige Gruppen der Lipide sind Steroide, zu denen das Vitamin D und einige wichtige Hormone gehören.

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