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Windows Live® Suchergebnisse Louis I. KahnEnzyklopädieartikel
Louis I. Kahn, eigentlich Israel Kahn, (1901-1974), amerikanischer Architekt. Louis Isadore Kahn wurde am 20. Februar 1901 auf Ösel (Russland, heute Estland) geboren. Nachdem er 1924 sein Architekturstudium abgeschlossen hatte, arbeitete er 20 Jahre in einer Architektengemeinschaft. Dabei entstand u. a. das Siedlungsprojekt Carver Court War in Coatsville (Pennsylvania, 1942-1943). Kahns Entwurf der Yale University Art Gallery in New Haven (1952-1954) brachte ihm erstmals internationalen Ruhm. Für die Richards Medical Research Laboratories (1958-1961) der Universität von Pennsylvania entwarf Kahn eine wegweisende Konstruktion, die die Funktionsbereiche des Gebäudes architektonisch mit Hilfe der verwendeten Materialien unterschied. Zu weiteren erwähnenswerten Arbeiten gehören die Laboratorien des Salk Institute (1965) in La Jolla (Kalifornien), das Kimbell Art Museum (1972) in Fort Worth (Texas) sowie Entwürfe für Dacca und Bangladesch. Kahn distanzierte sich vom Bauhaus und anderen Schulen. Auch betonte er die Bedeutung von Raum und Licht in der architektonischen Konzeption. Ein Beispiel hierfür ist sein letztes Werk, das 1977 vollendete Paul Mellon Center for British Studies in Yale. Kahn starb am 17. März 1974 in New York.
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