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Ostchinesisches Meer

Enzyklopädieartikel

Ostchinesisches Meer, Randmeer des Pazifischen Ozeans vor der Ostküste Asiens, dessen Gesamtfläche bei 1 249 200 Quadratkilometern liegt. Das Ostchinesische Meer wird im Osten von Kyushu sowie im Südosten durch die Ryukyu-Inseln begrenzt. Ganz im Süden erstreckt es sich bis nach Taiwan und ist über die Formosastraße mit dem Südchinesischen Meer verbunden. Im Nordwesten geht das Ostchinesische Meer in das Gelbe Meer über. Das Klima wird im Wesentlichen vom Monsun bestimmt.

Etwas nördlich von Shanghai mündet Asiens längster Fluss, der Jangtsekiang, in das Meer. Die durchschnittliche Tiefe des Ostchinesischen Meeres liegt bei rund 350 Metern. Seine größte Tiefe erreicht es mit 4 600 Metern vor den Ryuku-Inseln. Durch das Ostchinesische Meer führt der wichtigste Seeweg zwischen dem Südchinesischen Meer und den Häfen im nordpazifischen Ozean. Im Hafen von Shanghai wird der größte Teil der internationalen Schifffahrt Chinas abgefertigt. Auf der anderen Seite des Meeres, in Nagasaki-ken, befindet sich einer der besten natürlichen Häfen Japans. Im Ostchinesischen Meer wird viel Fischfang betrieben. Hier werden vor allem Thunfisch und Tintenfisch gefangen.

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