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Zierapfel

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Zierapfelart Malus hallianaZierapfelart Malus halliana

Zierapfel, auch Kirschapfel (wegen der sehr kleinen, oft roten Früchte), verschiedene Apfel-Arten, die in Gärten und Parks nicht wie die eigentlichen Apfelbäume der essbaren Früchte wegen, sondern als Zierbäume gepflanzt werden. Beliebt sind sie sowohl aufgrund ihrer hübschen, rötlichen, zartrosa oder weißlich-rosa Blüten, als auch ihrer Früchte. Diese sind stets deutlich kleiner als die Obstäpfel, leuchtend dunkelrot bis gelb gefärbt und recht sauer. Man kann sie zwar auch roh essen, doch sind sie nicht sehr schmackhaft; sie lassen sich aber gut zur Herstellung von Konfitüre verwenden.

Zierapfelbäume werden zwischen einem und bis über zwölf Meter hoch. Die meisten Arten stammen aus Ostasien, insbesondere Japan, Korea oder China. Sie haben keinen gebräuchlichen deutschen Namen und sind meist nur unter ihrer botanischen Bezeichnung bekannt. Am häufigsten gepflanzt werden u. a. Malus toringo (auch Malus sieboldii), Malus baccata (oft Kirschapfel genannt) und Malus floribunda (teilweise als Korallenapfel bekannt). Beliebt sind außerdem die Zierapfel-Hybriden (Malus-Hybriden), von denen es mehrere bekanntere Sorten gibt, etwa ‘John Downie’ oder ‘Professor Sprenger’. Sie haben unterschiedliche Wuchsformen, von überhängend und breit ausladend bis zu aufrecht und kegelförmig. Die Standortansprüche der Zieräpfel sind ähnlich wie diejenigen der Obstäpfel.

Systematische Einordnung: Zieräpfel gehören zur Gattung Malus aus der Familie Rosaceae.

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