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Windows Live® Suchergebnisse Martin Heinrich KlaprothEnzyklopädieartikel
Martin Heinrich Klaproth (1743-1817), deutscher Chemiker. Klaproth wurde am 1. Dezember 1743 in Wernigerode geboren. Nach seiner Apothekerlehre war Klaproth zunächst als Apotheker in Quedlinburg, Hannover, Danzig und Berlin tätig. Nebenbei wirkte er ab 1782 als Assessor der Pharmazie beim Oberkollegium Medicum in Berlin. Bevor er 1810 eine ordentliche Professur für Chemie an der Universität Berlin annahm, war er bereits ab 1800 zum Chemiker an der Akademie der Wissenschaften berufen worden. Klaproth gehörte zu den bedeutendsten Chemikern seiner Zeit und gilt als der Wegbereiter der Analytischen Chemie. Er entdeckte das Kalium im Leucit (1797) sowie das Uran (1789) und zusammen mit Jöns Jakob Freiherr von Berzelius das Cer (1803). Klaproth betrieb weitere Arbeiten und Forschungen über Strontium, Chrom, Titan und Tellur. Es gelang ihm u. a. auch Zirconiumdioxid – allerdings in stark verunreinigter Form – aus dem Mineral Zirkon zu isolieren. Klaproth starb am 1. Januar 1817 in Berlin.
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