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Windows Live® Suchergebnisse GnusEnzyklopädieartikel
Gnus, Gattung hirschgroßer afrikanischer Antilopen mit zwei Arten, die durch eine Nacken- und Brustmähne sowie einen pferdeähnlichen Schwanz gekennzeichnet sind. Das südafrikanische Weißschwanzgnu war früher weit verbreitet, wurde jedoch durch Bejagung nahezu ausgerottet. Heute gibt es nur noch 10 000 Tiere dieser Art. Das Streifengnu lebt mit fünf Unterarten zwischen den grasbewachsenen Ebenen Kenias und dem Norden Südafrikas. Beide Geschlechter tragen breite, glatte Hörner. Streifengnus, deren Fell blaugrau bis braun gefärbt ist, bilden große Weibchenherden. Die Bullen sind territorial und werben um paarungsbereite Weibchen, die ihr Revier durchqueren. Bullen ohne Territorien bilden lockere Junggesellenherden. Mit Beginn der Trockenzeit führen Gnus zu Tausenden lange Wanderungen zur Nahrungssuche durch. Die Weibchen bringen ein einzelnes Kalb zur Welt, das bereits wenige Minuten nach der Geburt laufen kann. Neugeborene und Jungtiere fallen häufig Hyänen zum Opfer. Raubfeinde der ausgewachsenen Tiere sind Löwen. Systematische Einordnung: Gnus bilden die Gattung Connochaetes und gehören zur Familie Bovidae (Hornträger). Das Weißschwanzgnu wird wissenschaftlich als Connochaetes gnou, das Streifengnu als Connochaetes taurinus bezeichnet.
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