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Windows Live® Suchergebnisse MikrowellenEnzyklopädieartikel
Mikrowellen, kurze, hochfrequente Radiowellen (Funk) im Bereich zwischen höherfrequenten Infrarotwellen und konventionellen Radiowellen (siehe elektromagnetische Strahlung). Damit bewegen sich Mikrowellen in einem Bereich von ungefähr 1 Millimeter bis 1 Meter. Sie werden u. a. in so genannten Laufzeitröhren wie beispielsweise dem Klystron und dem Maser erzeugt (siehe Elektronik). Mikrowellen finden auf vielen Gebieten Verwendung. So beispielsweise bei Rundfunk und Fernsehen, in der Radartechnik, bei der Meteorologie, Nachrichtenübertragung über Satelliten, beim so genannten Richtfunk, in der Materialuntersuchung und zum Erwärmen von Lebensmitteln. Mikrowellenherde regen die Wassermoleküle in Nahrungsmitteln zum Schwingen an, wodurch Wärme entsteht. Die Mikrowellen treten bei herkömmlichen Geräten von oben in den Garraum ein, wo eine Verteileinrichtung dafür sorgt, dass sie sich gleichmäßig ausbreiten. Der Nachweis von Mikrowellen erfolgt mit einem Gerät, das aus einem Diodengleichrichter (siehe Gleichrichtung) besteht, an den ein Verstärker und eine Aufzeichnungs- oder eine Anzeigeeinheit angeschlossen sind. Mikrowellen sind für Lebewesen gefährlich, vor allem wenn es sich um starke Strahlungen handelt, wie sie von Masern erzeugt werden. Sie können u. a. Verbrennungen und Schäden am Nervensystem verursachen. Die möglichen Gefahren einer Langzeitbestrahlung mit schwachen Mikrowellen sind noch nicht genau bekannt. Dennoch geben die Gesetzgeber in vielen Ländern Grenzwerte für die Bestrahlung durch Mikrowellen vor.
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