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    James Joseph Brown, Jr. (May 3, 1933 – December 25, 2006), commonly referred to as "The Godfather of Soul", "King of Funk", and "The Hardest Working Man in Show Business", was an ...

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James Brown

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James Brown: I Feel GoodJames Brown: I Feel Good

James Brown (1933-2006), amerikanischer Soulmusiker; Sänger, Songwriter und Bandleader. Mit seiner heiseren, nasal gefärbten Stimme etablierte er sich in den sechziger Jahren als „Godfather of Soul” und als Sprachrohr der unterprivilegierten afroamerikanischen Bevölkerung.

Brown wurde am 3. Mai 1933 in Barnwell bei Augusta (South Carolina) geboren und wuchs elternlos auf. Als Jugendlicher wegen Diebstahls zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und auf Bewährung entlassen, nahm ihn die Familie seines Freundes Bobby Byrd auf, der ihn während seiner Karriere als Musiker bis 1973 begleitete. Nach einer Reihe von Gelegenheitsjobs als Baumwollpflücker, Schuhputzer und Autowäscher gelang ihm mit Durchsetzungswillen und eiserner Disziplin der Aufstieg als Musiker, der ihm eine Karriere nach dem Vorbild des American Dream bescherte und ihn bei der schwarzen Bevölkerung zur Identifikationsfigur machte. Ende der vierziger Jahre begann er als Gospelsänger und lernte, Schlagzeug, Orgel und Klavier zu spielen. Mitte der fünfziger Jahre gründete er zusammen mit Bobby Byrd seine eigene Band, die Famous Flames, und erhielt einen Plattenvertrag bei King Records.

Der erste große Erfolg gelang Brown mit der Single Please, Please, Please (1956), die sowohl in den USA als auch in Großbritannien zum Hit avancierte. Mit Try Me! (1959) schaffte er den Sprung auf die Spitzenposition der Charts. Das Doppelalbum Live at the Apollo (1962) brachte ihm auch den kommerziellen Durchbruch. Mitte der sechziger Jahre füllte er mit seiner streng choreographierten Bühnenshow The James Brown Revue große Konzertsäle und konnte Höchstgagen verlangen. Sein aggressiver, stakkatoartiger Sprechgesang, sein selbstbewusstes, großspuriges Auftreten und sein sexistisches Gebaren prägten seine energiegeladenen Konzerte. Brown brachte in den sechziger Jahren eine ganze Reihe von Hits hervor, u. a. Prisoner of Love (1963), I Got You (1965), Papa’s Got a Brand New Bag (1965), I Got You (I Feel Good) (1966), It’s a Man’s World (1966) und Cold Sweat (1967). Der Refrain seines Songs Say it Loud, I’m Black and I’m Proud (1968), ein Slogan der schwarzen Bürgerrechtsbewegung, wurde zur Hymne bei seinen Konzerten. Brown gehörte zu den einflussreichen Musikerpersönlichkeiten, die aus Gospel und Rhythm and Blues den Soul entstehen ließen und die später aus dem Soul die Weiterentwicklung zum Funk schufen. Brown nutzte immer wieder seine Popularität, um in den Schulen der Schwarzenghettos die Notwendigkeit einer guten Ausbildung und die Wichtigkeit eigener Initiative zu betonen. Ambivalent aufgenommen wurden hingegen seine Wahlkampfengagements für die Republikanische Partei.

Auch in den siebziger Jahren konnte er sich zunächst mit Songs wie I Feel Alright (1970), Sex Machine (1970), Hot Pants (1971) und Woman (1974) in den Charts platzieren, ehe seine Popularität zu sinken begann. Zu Beginn der achtziger Jahre hatte er eine kleine, aber markante Gastrolle in dem Kultfilm The Blues Brothers (1980; Blues Brothers) von John Landis. Wenige Jahre später bescherte ihm ein Soulrevival ein viel beachtetes Comeback. Die Hitsingle Living in America, die zum Soundtrack von Sylvester Stallones Boxerfilm Rocky IV (1985; Rocky IV – Der Kampf des Jahrhunderts) gehörte, sowie die Alben Gravity (1986) und I’m Real (1988) brachten ihn wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Wegen tätlichen Angriffs auf seine dritte Ehefrau und Widerstands gegen die Staatsgewalt – er lieferte sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei – wurde er 1988 zu einer sechsjährigen Haftstrafe verurteilt, die nach drei Jahren zur Bewährung ausgesetzt wurde. Drogen- und Waffenbesitz sowie Gewaltdelikte brachten ihn auch in der Folgezeit immer wieder in Konflikt mit dem Gesetz und vorübergehend ins Gefängnis.

Seine musikalische Vitalität blieb jedoch auch in den neunziger Jahren ungebrochen, wie seine Auftritte und das Funkalbum I’m Back (1998) bewiesen. Browns Gesangsstil und sein Ausdruck hatten großen Einfluss auf schwarze Musiker wie Prince und Michael Jackson ebenso wie auf weiße Sänger wie Mick Jagger, Joe Cocker oder Rod Stewart. Seine Autobiographie trägt den Titel James Brown. The Godfather of Soul (1986; The Godfather of Soul. Schwarz und Stolz). 1992 erhielt er einen Grammy für sein Lebenswerk. James Brown starb am 25. Dezember 2006 in Atlanta (Georgia).

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