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George Enescu

Enzyklopädieartikel

George Enescu (1881-1955), rumänischer Geiger, Pianist, Dirigent und Komponist, geboren in Liveni (heute Enescu). Er begann mit vier Jahren Violine zu spielen, wurde mit sieben Jahren Student des Wiener Konservatoriums und mit 13 Jahren Student des Pariser Konservatoriums. Zu seinen Lehrern zählen Jules Massenet und Gabriel Fauré. Enescu reiste nach 1899 als Geigenvirtuose durch Europa und gab 1923 sein Debüt als Dirigent des Philadelphia Orchestra bei einem Konzert in New York. Die New York Philharmonic dirigierte er 1937 und 1938. Enescu war auch ein sehr geschätzter und anerkannter Lehrer, der u. a. den Geiger Yehudi Menuhin unterrichtete. Nach dem 2. Weltkrieg zog er nach Paris.

Enescu wurde als herausragender rumänischer Komponist seiner Zeit angesehen. Zu seinen wichtigsten Werken gehören u. a. die Rumänischen Rhapsodien, in denen er nach dem Vorbild Bartōks rumänische Volksmelodien verarbeitet hat, die sinfonische Suite Poéma Româna (1898), drei Sinfonien, Werke für Kammermusik und die Oper Œdipe (1936).

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