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  • Emilio Segrè – Wikipedia

    Emilio Gino Segrè (* 1. Februar 1905 in Tivoli, Italien; † 22. April 1989 in Lafayette, Kalifornien) war ein Italienisch-amerikanischer Physiker.

  • Emilio G. Segrè - Wikipedia, the free encyclopedia

    Emilio Gino Segrè (February 1, 1905 – April 22, 1989) was a Italian physicist and Nobel laureate in physics, who with Owen Chamberlain, discovered antiprotons, a sub-atomic ...

  • Emilio Segrè - Wikipedia

    Emilio Gino Segrè (Tivoli,  1º febbraio   1905 –  Lafayette,  22 aprile   1989) è stato un fisico italiano. Studiò fisica all' Università degli studi di Roma "La ...

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Emilio Segrè

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Enrico Fermi mit seiner Arbeitsgruppe in der Via PanispernaEnrico Fermi mit seiner Arbeitsgruppe in der Via Panisperna

Emilio Segrè (1905-1989), aus Italien stammender amerikanischer Kernphysiker und Nobelpreisträger.

Segrè wurde am 1. Februar 1905 in Tivoli geboren. Nach Abschluss seiner Schulausbildung begann er 1922 an der Universität in Rom das Ingenieursstudium. 1927 wechselte er zur Physik und promovierte 1928 bei Enrico Fermi. Nach Ableistung des Wehrdienstes nahm Segrè 1929 eine Assistentenstelle an der Universität Rom an. 1930 erhielt er ein Stipendium der Rockefeller Foundation und arbeitete zunächst bei Otto Stern in Hamburg sowie bei Pieter Zeeman in Amsterdam. 1932 folgte der Physiker dem Ruf der Universität Rom. Hier arbeitete er u. a. eng mit Fermi und anderen Kollegen zusammen. 1936 wurde er Direktor des Physik-Laboratoriums der Universität von Palermo. Zwei Jahre später ging Segrè in die USA nach Berkeley (Kalifornien). Segrè war von 1943 bis 1946 Gruppenleiter am Los Alamos National Laboratory, das seinerzeit vor allem zur Entwicklung von Atomwaffen (Manhattan-Projekt) diente. Danach kehrte Segrè an die Universität von Kalifornien in Berkeley zurück.

Segrè arbeitete auf dem Gebiet der Kernphysik mit einem Schwerpunkt auf der Atomspektroskopie. Er leistete u. a. wichtige Beiträge zu langsamen und schnellen Neutronen sowie zur Kernspaltung des Urans und war an der Entdeckung verschiedener Elemente beteiligt. So gelang ihm 1937 gemeinsam mit Carlo Perrier die Herstellung von Technetium. 1940 erzeugte Segrè zusammen mit seinen amerikanischen Kollegen D. R. Corson und K. R. McKenzie das radioaktive Halogen Astat. Mit Glenn Seaborg konnte Segrè einige Plutoniumisotope (z. B. Plutonium 239) nachweisen. Seine wohl bedeutendste wissenschaftliche Leistung war die Entdeckung des Antiprotons (siehe Proton; Antimaterie), die ihm gemeinsam mit Owen Chamberlain 1955 gelang. Beide Physiker teilten sich hierfür 1959 den Physiknobelpreis. Segrè hielt an verschiedenen Universitäten auf der ganzen Welt Vorlesungen. Der Laureat starb im Alter von 84 Jahren am 22. April 1989 in Lafayette (Kalifornien).

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