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  • Zhou Enlai – Wikipedia

    Zhōu Ēnlái auch Chou En-Lai (chin.   周恩來  /  周恩来, W.-G. Chou Ên-lai; * 5. März 1898 in Huai’an, Provinz Jiangsu; † 8. Januar 1976, Beijing) war ein ...

  • Zhou Enlai

    Zhou Enlai 1898 - 1976 . Was kümmert es den Mann in der Sänfte, wer die Sänfte trägt?

  • Zhou Enlai - Basiswissen Schule Geschichte

    1898 in Huaian (Provinz Jiangsu) am 8. Januar 1976 in Peking Der chinesische Staatsmann ZHOU ENLAI gehörte zu den einflussreichsten Politikern und geschicktesten Diplomaten Chinas ...

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Zhou Enlai

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Zhou Enlai, Chou En-lai (1898-1976), erster Ministerpräsident der Volksrepublik China (1949-1976). Zhou wurde in Huaian in der Provinz Jiangsu geboren und studierte an der Nankai-Universität in Tientsin sowie in Japan und Frankreich. Während seines Studienaufenthalts in Europa (1920-1924) organisierte er die europäische Abteilung der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh). Nach seiner Rückkehr nach China schloss er sich dem Bündnis zwischen Kuomintang (KMT) und der KPCh unter Sun Yatsen an; in beiden Organisationen, der KPCh und der KMT, übernahm er bald führende Funktionen, u. a. wurde er Politischer Kommissar der Militärakademie in Whampoa unter deren damaligem Leiter Chiang Kai-shek. Nach dem Bruch zwischen Kuomintang und Kommunisten 1927 wurde Zhou Enlai Mitglied des Politbüros und des Zentralkomitees der KPCh. Im selben Jahr führte er einen Aufstand in Shanghai an und nahm am Aufstand in Nanchang teil, in dessen Folge die chinesische Rote Armee gegründet wurde.

Neben Mao Tse-tung und anderen war Zhou Enlai 1934/35 einer der Führer auf dem Langen Marsch von Zentralchina nach Yenan im Nordwesten und entwickelte sich zu einem der engsten Mitarbeiter Maos. 1936 war er führend an den Verhandlungen mit Chiang Kai-shek zur Bildung einer Einheitsfront der Kommunisten und Nationalisten gegen Japan beteiligt, und in der Folge vertrat er die KPCh bei der KMT-Regierung in Chongqing. Nach dem Sieg der Kommunisten im chinesischen Bürgerkrieg und der Errichtung der Volksrepublik China 1949 wurde Zhou erster Ministerpräsident und zugleich Außenminister Chinas.

Als Ministerpräsident suchte Zhou Enlai nach dem langen Bürgerkrieg die Ordnung im Land wiederherzustellen und ein ehrgeiziges Aufbauprogramm durchzuführen. Als Außenminister (bis 1958) hob er das internationale Ansehen und Gewicht Chinas z. B. auf der Genfer Indochinakonferenz 1954 und der Bandungkonferenz asiatischer und afrikanischer Länder 1955.

Während der Kulturrevolution konnte es Zhou Enlai verhindern, dass die Radikalen Parteiapparat und Regierung auseinandersprengten. Im September 1971 vereitelte er allem Anschein nach einen Staatsstreich durch Maos designierten Nachfolger, den Verteidigungsminister Lin Biao. Nach Lin Biaos Tod wurde Zhou Enlai zum zweitmächtigsten Mann in China nach Mao.

Angesichts der zunehmenden Entfremdung zwischen China und der Sowjetunion begann Zhou Enlai Anfang der siebziger Jahre einen Dialog mit Japan und den USA. 1972 unterzeichneten er und der amerikanische Präsident Richard Nixon das Kommuniqué von Shanghai – ein Schritt, der in der Konsequenz 1979 zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen führte. Zhou Enlai starb am 8. Januar 1976 in Peking. Anlässlich seines Todes kam es ihm zu Ehren zu spontanen Demonstrationen auf dem Platz des Himmlischen Friedens, die von Polizei und Militär aufgelöst wurden.

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