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Alexander Calder

Enzyklopädieartikel

Alexander Calder (1898-1976), amerikanischer Bildhauer und Graphiker.

Alexander Calder wurde am 22. Juli 1898 in Lawton (Pennsylvania) geboren. Nach einem Ingenieur- und Kunststudium zog er 1926 nach Paris, wo er mit durch Motoren bewegten Skulpturen und mobilen Drahtskulpturen experimentierte. 1933 ging er zurück in die USA und pendelte später zwischen New York und Paris hin und her.

In den frühen dreißiger Jahren experimentierte Calder, von Joan Miró, Hans Arp und Piet Mondrian beeinflusst, mit abstrakten Formen in Malerei und Skulptur. Dabei waren vor allem Hans Arps Konzeption der statischen Plastik (Stabile) und Marcel Duchamps Idee des Mobiles von zentraler Wichtigkeit. In Nachfolge Duchamps entwickelte Calder seine Mobiles als schwebende, fein ausbalancierte Arrangements oftmals organischer Formen.

Obwohl Calder mit Stein, Holz und Bronze arbeitete, zeichnete und malte (fast ausschließlich Gouachen), machten ihn hauptsächlich seine Mobiles und Stabiles bekannt. Gewaltige Objekte zieren weltweit öffentliche Gebäude, so z. B. in Brüssel, Chicago, Mexiko-Stadt, Montreal, New York. Eines der bedeutendsten Werke Calders ist ein monumentales, rotschwarzes Mobile im Hof der National Gallery in Washington D.C. (1976). Alexander Calder starb am 11. November 1976 in New York, kurz nachdem er den Aufbau seiner größten Retrospektive im Whitney Museum of American Art beaufsichtigt hatte.

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