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Lofoten

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Svolvær auf der Lofoteninsel AustvågøySvolvær auf der Lofoteninsel Austvågøy

Lofoten, Inselkette im Nordwesten Norwegens, im Europäischen Nordmeer.

Die Gesamtfläche der Lofoten beträgt rund 1 330 Quadratkilometer. Die Inselgruppe erstreckt sich über eine Länge von rund 150 Kilometern von Nordosten nach Südwesten. Vom Festland ist sie durch den Vestfjord getrennt. Nördlich der Inselgruppe befinden sich die Vesterålen. Die größten Inseln der Lofoten sind Austvågøy (526 Quadratkilometer), Vestvågøy (411 Quadratkilometer), Moskenesøy (186 Quadratkilometer) und Flakstadøy (110 Quadratkilometer). Die Küsten sind durch weit in die Inseln hineinreichende Fjorde gegliedert. Der Higravtinder, die mit 1 161 Metern höchste Erhebung der Lofoten, befindet sich auf Austvågøy. Die Berge weisen überwiegend schroffe Formen auf. Der Baumbewuchs ist spärlich, Teile der Inseln werden von Mooren eingenommen.

Die Einwohnerzahl beträgt etwa 27 000. An der Südküste von Austvågøy befindet sich Svolvær, mit etwa 4 000 Einwohnern die größte Siedlung des Archipels. Der Ort ist Handelszentrum und verfügt über den zentralen Fischereihafen. Die Gewässer um die Lofoten sind bedeutende Fanggründe für Kabeljau. Allerdings ging die Rentabilität der Fischerei in den vergangenen Jahren zurück, da Kabeljau in immer größerem Umfang im nördlichen Atlantik gefischt wird. Auch Dorsche spielen als Fangprodukte eine wichtige Rolle. Zu den bedeutendsten Produktionszweigen gehören die Fischverarbeitung, u. a. die Herstellung von Lebertran, Fischmehl und Fischkonserven. Im Agrarsektor dominiert die Schafhaltung. Der Fremdenverkehr ist von zunehmender Bedeutung. In Kabelvåg, rund 10 Kilometer südlich von Svolvær, befinden sich ein Fischereimuseum und ein Aquarium mit Fischen und Seetieren des Vestfjordes.

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