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  • Sueton – Wikipedia

    Gaius Suetonius Tranquillus (* wohl um 70 n. Chr.; † ca. 130 –140 n. Chr.), deutsch Sueton genannt, war ein römischer Schriftsteller und Verwaltungsbeamter.

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Sueton

Enzyklopädieartikel

Sueton, eigentlich Gaius Suetonius Tranquillus (um 70 bis 140 n. Chr.), römischer Biograph und Kulturhistoriker, dessen Schriften eine wertvolle Informationsquelle über das Leben der ersten zwölf Kaiser und römischer Gelehrter darstellen. Sein Werk war so populär, dass sein biographischer Ansatz lange Zeit als Vorbild für historische Arbeiten galt.

Sueton wurde als Sohn eines Militärtribuns vermutlich in Hippo Regius in Nordafrika geboren. Sein Freund und Förderer Plinius der Jüngere empfahl ihn Kaiser Trajan, verhalf ihm zu einem Militärtribunat (von dem er bald zurücktrat) und brachte ihn wohl um 110 nach Bithynien. Durch einen späteren Förderer, Septicius Clarus, wurde Sueton Archivar und um 121 Sekretär des Kaisers Hadrian. 122 wurde Sueton entlassen.

In seinem Hauptwerk De vita Caesarum (Kaiserbiographien) schildert er das Leben der römischen Kaiser von Caesar bis Domitian. Auch De viris illustribus (Berühmte Männer) war eine Sammlung mit Kurzviten von Dichtern, Rednern, Geschichtsschreibern, Grammatikern und Rhetoren. Von diesem Werk sind nur Teile erhalten, allerdings haben viele Informationen aus Suetons Schriften Eingang in die Werke nachfolgender römischer Autoren gefunden (z. B. bei Terenz, Horaz und Vergil).

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