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Windows Live® Suchergebnisse Republikanische ParteiEnzyklopädieartikel
Republikanische Partei (Republican Party), eine der beiden dominierenden politischen Parteien in den USA. Die Republikanische Partei wurde 1854 als Zusammenschluss aus Mitgliedern der früheren Whig-, Free-Soil- und Know-Nothing-Partei sowie enttäuschten Parteigängern der Demokraten aus den nördlichen Bundesstaaten gegründet. Die Parteigründung war vor allem eine Reaktion auf die sklavereifreundliche Politik der Demokratischen Partei. Der unter Führung von Abraham Lincoln errungene Wahlsieg der Republikaner löste den Sezessionskrieg aus. In der Folge entwickelte sich eine sehr wirkungsvolle Parteiorganisation. In der Außenpolitik vertraten die Republikaner zunehmend eine auf die amerikanischen Außenhandelsinteressen konzentrierte, zurückhaltende Linie. Bis 1932 stellten sie elf von 16 Präsidenten. Erst mit der Wahl des Demokraten Franklin D. Roosevelt wurde die Vorherrschaft der Republikaner im Weißen Haus gebrochen. Gegenüber Roosevelts Politik des New Deal konnten sie kein eigenes Profil entwickeln. Erst 1953 gelangte mit Dwight D. Eisenhower wieder ein Republikaner ins Präsidentenamt. Der Nationalist Barry Goldwater scheiterte bei den Präsidentschaftswahlen 1964 gegen den Demokraten und Kennedy-Nachfolger Lyndon B. Johnson. Daraufhin setzte sich innerhalb der Republikanischen Partei der gemäßigtere Flügel um Richard Nixon durch. 1968 zog Nixon in das Weiße Haus ein. Unter seinen zahlreichen Affären (Watergate) litt die Reputation der Republikaner erheblich, sein Nachfolger Gerald Ford unterlag dem Demokraten Jimmy Carter bei den Präsidentschaftswahlen 1976. Neues Selbstvertrauen gewannen die Republikaner unter Präsident Ronald Reagan, der in der Innenpolitik ein Programm massiver Wirtschaftsförderung sowie eine konsequente law-and-order-Politik vertrat. In der Außenpolitik gegenüber der UdSSR setzte er auf militärische Stärke. Sein Vizepräsident und Nachfolger George Bush musste sich nach einer Amtszeit 1992 dem demokratischen Herausforderer Bill Clinton geschlagen geben; allerdings behaupteten die Republikaner fast während der gesamten achtjährigen Amtszeit Clintons eine mehr oder weniger komfortable Mehrheit im Kongress. Mit George W. Bush stellten die Republikaner ab 2001 erneut den Präsidenten, und während seiner Amtszeit konnten sie ihre Mehrheit in Senat und Repräsentantenhaus zunächst nicht nur festigen, sondern sogar noch ausbauen, bis 2006 erneut die Demokraten die Mehrheit in beiden Häusern des Kongresses erlangten. Kandidat der Republikaner für die Präsidentschaftswahlen 2008 wurde der 1936 in der Panamákanalzone geborene John McCain.
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