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Windows Live® Suchergebnisse MasseEnzyklopädieartikel
Masse, die Menge an Materie, die ein Körper enthält und ein Maß für die Trägheit des Körpers, d. h. seines Widerstandes gegen eine Bewegungsänderung. Die frühere Unterscheidung zwischen Masse und Gewicht besteht heute nicht mehr. Das Gewicht ist praktisch eine durch Wägung bestimmte Masse (siehe Gravitation). Trägheitmasse und Gravitationsmasse sind demzufolge identisch. Ein Grundprinzip der klassischen Physik ist das Gesetz der Massenerhaltung, das besagt, dass Materie weder erzeugt noch vernichtet werden kann. Dieses Gesetz gilt bei chemischen Reaktionen, wird aber in den Fällen abgewandelt, wo Atome zerfallen und Materie in Energie oder Energie in Materie umgewandelt wird (siehe Kernenergie; Röntgenstrahlen). Die spezielle Relativitätstheorie, 1905 erstmals von Albert Einstein formuliert, trug sehr zur Veränderung des traditionellen Massenbildes bei. Die Theorie zeigt, dass sich die Masse eines Körpers ändert, wenn seine Geschwindigkeit sich der Lichtgeschwindigkeit von 300 000 Kilometer pro Sekunde nähert. Ein Körper, der sich mit einer Geschwindigkeit von 260 000 Kilometer pro Sekunde bewegt, besitzt z. B. ungefähr das Doppelte seiner so genannten Restmasse. Wenn Körper sich so schnell bewegen, wie es z. B. Teilchen bei Kernreaktionen tun, kann Masse in Energie umgewandelt werden und umgekehrt, wie Einstein dies in seiner berühmten Gleichung E = mc2 (Energie entspricht dem Produkt aus Masse und dem Quadrat der Lichtgeschwindigkeit) behauptete. Siehe auch internationales Einheitensystem; Mechanik; Quantentheorie
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