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  • Gneis – Wikipedia

    Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen werden unter Gneis (Begriffsklärung) aufgeführt.

  • Lexikon, Gneis bei jonastone - Qualität aus Naturstein

    Zum bevorzugten Material für Wege, Mauern und Terrassen zählt neben Naturstein in allen Variationen Gneis...

  • Gneis

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Gneis

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GneisGneis

Gneis, mittel- bis grobkörniges Metamorphit mit deutlicher Schieferung und zum Teil gebänderter oder lagiger Parallelstruktur. Gneis gehört zu den typischen Gesteinen der Regionalmetamorphose. Die Metamorphose vieler magmatischer und sedimentärer Gesteine führt zu Strukturen, in denen Lagen vorwiegend aus Quarz und Feldspat mit Lagen vorwiegend aus dunklen Mineralien wie Biotit (siehe Glimmer) abwechseln. Gneis enthält mindestens 20 Prozent Feldspat (im Unterschied zum Glimmerschiefer, der weniger enthält). Weitere mögliche Bestandteile sind Muskovit, Hornblende, Cordierit, Granat, Sillimanit. Die Gneise sind meist hell und bräunlich, grau oder rötlich gefärbt. Sie werden nach dem Gestein benannt, aus dem sie entstanden sind (wie Granit-Gneis oder Diorit-Gneis), oder nach dem Mineral, an dem das Gestein besonders reich ist (wie Biotit-Gneis und Hornblende-Gneis), oder nach seinem Gefüge (wie Augengneis oder Flasergneis). Bei magmatischen Ausgangsgesteinen spricht man von Orthogneis, bei sedimentären Ausgangsgesteinen von Paragneis. In Deutschland besteht das so genannte Grundgebirge teilweise aus Gneis, so im Schwarzwald und im Bayerischen Wald. Auch in den Kristallingebieten der Zentralalpen ist Gneis ein häufiges Gestein.

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