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Marcus Iunius Brutus

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Marcus Iunius BrutusMarcus Iunius Brutus

Marcus Iunius Brutus (um 85 bis 42 v. Chr.), römischer Politiker, der zu den Mördern Julius Caesars gehörte. Er wurde in Rom geboren. Als Neffe des römischen Philosophen Catos des Jüngeren, der ihn wahrscheinlich mit der Philosophie der Stoa vertraut machte, stand er in enger freundschaftlicher Verbindung mit Marcus Tullius Cicero, der ihm u. a. eine Abhandlung mit dem Titel Brutus widmete. Im Bürgerkrieg zwischen Pompeius und Caesar unterstützte Brutus die Partei des Pompeius. Nach Caesars Sieg bei Pharsalos im Jahre 48 v. Chr. wurde er jedoch von diesem begnadigt und erfreute sich von da an seiner Gunst. 46 v. Chr. machte ihn Caesar zum Verwalter der Provinz Gallia Cisalpina und zwei Jahre später zum Prätor. Aus Sorge um den Fortbestand der republikanischen Senatsherrschaft angesichts der zunehmenden Macht Caesars bildete er im Frühjahr 44 v. Chr. mit Gaius Cassius Longinus und anderen republikanisch gesinnten Kräften ein Komplott zur Ermordung Caesars. Nach Ausführung der Tat an den Iden des März (15. März) floh Brutus nach Makedonien, stellte dort ein Heer auf und führte mit Cassius in Kleinasien den Kampf gegen die Rächer Caesars, Octavian, den späteren Kaiser Augustus, und Marcus Antonius. Nach anfänglichen militärischen Erfolgen im Osten unterlag er ihnen in der Schlacht bei Philippi (42 v. Chr.) in Griechenland und beging daraufhin Selbstmord.

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