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Silbermöwe

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Silbermöwe mit JungemSilbermöwe mit Jungem

Silbermöwe, häufigste Möwenart der europäischen Küsten. Sie ist mit mehreren Unterarten circumpolar über die nördliche Hemisphäre verbreitet. Ausgewachsene Silbermöwen sind etwa 55 bis 67 Zentimeter groß, oberseits silbergrau und unterseits weiß gefärbt. Der Schnabel ist gelb und trägt einen leuchtend roten Fleck am Unterschnabel, der als Auslöser bei der Jungenfütterung dient. Die Flügelspitzen sind schwarz mit weißen Flecken, die Beine je nach Unterart rosa oder gelb gefärbt. Die Jungvögel haben ein dunkelbraun gesprenkeltes Gefieder, das erst im Alter von vier Jahren die Färbung der Altvögel annimmt. Als Allesfresser ernähren sich Silbermöwen von Fischen, Muscheln, Krebstieren, Eiern, Vogeljungen und Würmern am Strand, im Winter findet man sie auch in riesigen Schwärmen auf Müllhalden. Wie andere Möwenarten weisen sie ein reichhaltiges Repertoire an Rufen unterschiedlichster Bedeutung auf. Sibermöwen brüten in Kolonien, das Gelege enthält zumeist drei Eier.

Systematische Einordnung: Silbermöwen gehören zur Familie Laridae der Ordnung Charadriiformes. Sie werden wissenschaftlich als Larus argentatus bezeichnet.

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