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Windows Live® Suchergebnisse BasstölpelEnzyklopädieartikel
Basstölpel, große, stoßtauchende Seevogelart aus der Familie der Tölpel. Die Altvögel haben ein weißes Gefieder mit schwarzen Flügelspitzen, einen gelb getönten Kopf und Hals sowie Schwimmhäute an den Füßen. Die Jungtiere sind dunkelbraun gefärbt mit weißen Sprenkeln. Die Flügelspannweite beträgt etwa zwei Meter, die Körperlänge 90 Zentimeter. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über den nördlichen Atlantik. Häufig ist die Art auch im Firth of Forth in Schottland, am Sankt-Lorenz-Strom und in Kanada zu finden. Basstölpel sind Teilzieher, sie unternehmen im Herbst Wanderungen bis zur westafrikanischen Küste. Außerhalb der Brutzeit sind sie auch auf offener See zu finden. Basstölpel ernähren sich von Fischen und Tintenschnecken, die sie aus großer Höhe stoßtauchend erbeuten. Der Ruf ist ein raues, anhaltendes Schnarren. Sie brüten in Kolonien an Felsküsten von Meeresinseln und an Steilküsten des Festlandes. Das Weibchen legt ein blaugrün gefärbtes, kalkig weiß überzogenes Ei. Rund 70 Prozent der weltweit gut 250 000 Brutpaare sind in Großbritannien und Irland anzutreffen; seit 1991 gibt es ein Brutvorkommen auf Helgoland, das bis 2003 auf 145 Paare angewachsen war. Die Bestandsentwicklung des Basstölpels verläuft seit Mitte des 20. Jahrhunderts insgesamt positiv; Ursachen sind vermutlich eine günstige Nahrungssituation (Eutrophierung der Nordsee, Nutzung von Fischereiabfällen), zudem werden kaum noch Eier und Jungvögel gesammelt. Systematische Einordnung: Der wissenschaftliche Name des Basstölpels lautet Sula bassana. Er gehört zur Familie Sulidae der Ordnung Pelecaniformes.
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