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Windows Live® Suchergebnisse AnimationEnzyklopädieartikel
Animation, Technik, bei der durch das Anzeigen einer Abfolge ungewegter Bilder beim Betrachter der Eindruck von bewegten Bildern erzeugt wird. Animationen werden häufig mithilfe von Computern realisiert. In der Computergraphik lassen sich Animationen auf verschiedene Arten erstellen. Dies ist abhängig von den technischen Hilfsmitteln, wie z. B. von der Programmiersprache. Eine Möglichkeit zur Erzeugung besteht in dem Zeichnen eines Bildes, dem anschließenden Löschen und dem Neuzeichnen an einer neuen, vorher bestimmten Position auf dem Bildschirm. Ein anderer Zugang basiert auf der Zusammenstellung ganzer Bildschirmrahmen (Seiten) im Speicher und der anschließenden nacheinander erfolgenden Anzeige auf dem Bildschirm. Weitere Verfahren nutzen eingebaute Bildschirmverwaltungseinheiten, mit denen ein Programmierer ein Objekt, seinen Startpunkt und eine Richtung angeben kann. Der Bewegungsablauf wird durch die zugrunde liegende Software ausgeführt. Animationen können in Echtzeit (siehe Echtzeitverarbeitung), bei der jede Bildschirmseite (Rahmen) erst zum Zeitpunkt des Betrachtens erzeugt wird, oder in Simulationszeit produziert werden. Im letzteren Fall erzeugt der Computer die einzelnen Rahmen, die dann ausgedruckt, fotografiert oder mit Film- bzw. Videokameras aufgezeichnet werden. Auf diese Weise kann der Computer Sekunden, Minuten oder Stunden für ein Bild rechnen, das beim Abspielen der Aufzeichnung nur Bruchteile von Sekunden zu sehen ist. Für eine erfolgreiche Produktion von Animationen müssen die einzelnen Bilder schnell genug aufeinander folgen, um dem Auge eine kontinuierliche Bewegung vorzutäuschen – mindestens mit 14 Bildern pro Sekunde (FPS, Frames Per Second). Ausgestrahlte Animationen erreichen 14 bis 30 Bilder pro Sekunde, während Fernseher mit einer konstanten Rate von 25 oder 30 Bildern pro Sekunde arbeiten. Animationsfilme werden mit 24 Bildern pro Sekunde gezeigt. Zeichentrickfilme (siehe Trickfilm) laufen beispielsweise meistens mit 14 Bildern pro Sekunde, wobei jedes Bild zweimal gezeigt wird. Die klassischen Disney-Zeichentrickfilme werden z. B. mit vollen 28 Bildern pro Sekunde erstellt, was die Bewegungen sehr flüssig erscheinen lässt. Nur wenige Mikrocomputer können Graphiken mit 30 Bildern pro Sekunde animieren, häufig bewegen sich die Animationen in einem Bereich von 4 bis 14 Bildern pro Sekunde.
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