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  • Coffein

    Coffein, 1820 von RUNGE erstmals isoliert, ist eines der wichtigsten Alkaloide, das in Genußmitteln wie Kaffee (bis 2,5 % in Kaffeebohnen) und Tee (bis 5 % in Teeblättern ...

  • Chemikalienlexikon: Coffein

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Coffein

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Unreife KaffeekirschenUnreife Kaffeekirschen

Coffein, ein Alkaloid (C8H10O2N4·H2O), das in Kaffee, Tee, Kakao und einigen anderen Pflanzen vorkommt. Es hat die Strukturformel:

Coffein ist auch in den meisten Colagetränken enthalten. Entdeckt wurde es 1820 im Kaffee. Im Jahre 1838 stellte sich heraus, dass Thein, das man 1827 im Tee gefunden hatte, mit Coffein identisch ist. Der Wirkstoff steigert den Blutdruck, regt das Zentralnervensystem an, fördert die Urinproduktion und verstärkt die Herz- und Lungentätigkeit. Coffein wird auch zur Behandlung von Migräne verwendet, weil es für die Verengung der erweiterten Blutgefäße sorgt, die vermutlich bei der Entstehung von Migräne eine Rolle spielen. Außerdem verstärkt es die Wirkung von Schmerzmitteln wie Aspirin, und es kann Asthmaanfälle geringfügig lindern, weil es die Atemwege erweitert. Reines Coffein fällt industriell vor allem als Nebenprodukt bei der Herstellung von coffeinfreiem Kaffee an.

Es gab Vermutungen, Coffein könne an der Entstehung von Krebs und Geburtsfehlern beteiligt sein. Dies konnte aber durch wissenschaftliche Studien nicht bestätigt werden. Wer an Coffein gewöhnt ist und plötzlich keinen Kaffee mehr trinkt, erlebt manchmal Entzugserscheinungen in Form von Kopfschmerzen.

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