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Windows Live® Suchergebnisse Harrison FordEnzyklopädieartikel
Harrison Ford (*1942), amerikanischer Filmschauspieler. Mit der Rolle des Han Solo in George Lucas’ Star-Wars-Trilogie und der Titelrolle in Steven Spielbergs Indiana-Jones-Filmen war er in den achtziger Jahren einer der erfolgreichsten Schauspieler des Hollywood-Unterhaltungskinos. Ford wurde am 13. Juli 1942 in Chicago (Illinois) geboren. Nach einem abgebrochenen Englisch- und Philosophiestudium in Wisconsin zog er Mitte der sechziger Jahre nach Los Angeles, um Schauspieler zu werden. 1966 wurde er von Columbia Pictures unter Vertrag genommen und bekam kleinere Filmrollen übertragen; um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, arbeitete er nebenher als Schreiner. Erste Aufmerksamkeit erreichte er in George Lucas’ American Graffiti (1973; American Graffiti). Nach einer weiteren Nebenrolle in Francis Ford Coppolas The Conversation (1974; Der Dialog) besetzte Lucas ihn erstmals in einerHauptrolle, und zwar als Han Solo in dem Sciencefictionfilm Star Wars (1977; Krieg der Sterne). Der Film wurde ein enormer internationaler Kassenschlager und zog die ebenso erfolgreichen Fortsetzungsfilme The Empire Strikes Back (1980; Das Imperium schlägt zurück) und Return of the Yedi (1983; Die Rückkehr der Jedi-Ritter) nach sich. Weltberühmt wurde Ford auch durch die Hauptrolle des Archäologen Indiana Jones in Steven Spielbergs Abenteuerfilm Raiders of the Lost Ark (1981; Jäger des verlorenen Schatzes), der ebenfalls Rekordsummen einspielte und später mit Indiana Jones and the Temple of Doom (1984; Indiana Jones und der Tempel des Todes) und Indiana Jones and the Last Crusade (1989; Indiana Jones und der letzte Kreuzzug) fortgesetzt wurde. In der ersten Hälfte der achtziger Jahre, die die erfolgreichste Phase seiner Karriere darstellt, war Ford außerdem in den Hauptrollen von Ridley Scotts düsterer Zukunftsvision Blade Runner (1982; Der Blade Runner) und Peter Weirs ungewöhnlichem Kriminalfilm Witness (1985; Der einzige Zeuge) zu sehen; für letztere Rolle erhielt er eine Oscar-Nominierung. Seit Mitte der achtziger Jahre gehört Ford zu den etabliertesten und bestbezahlten Schauspielern in Hollywood und war in vielen Erfolgsfilmen zu sehen; wirkliche Akzente setzte er jedoch nur noch selten. Erfolgreiche Filme mit Ford in der Hauptrolle waren u. a. Roman Polanskis Thriller Frantic (1988; Frantic), Mike Nichols’ Komödie Working Girl (1988; Die Waffen der Frauen), Alan J. Pakulas Bestseller-Verfilmung Presumed Innocent (1990; Aus Mangel an Beweisen), Mike Nichols’ Regarding Henry (1991; In Sachen Henry), Philip Noyces Tom-Clancy-Verfilmung Patriot Games (1992; Die Stunde der Patrioten), Andrew Davis’ Adaption einer Krimifernsehserie The Fugitive (1993; Auf der Flucht), Sydney Pollacks Billy-Wilder-Remake Sabrina (1995; Sabrina), Alan J. Pakulas IRA-Politthriller The Devil’s Own (1997; Vertrauter Feind), Wolfgang Petersens Actionthriller Air Force One (1997; Air Force One), Robert Zemeckis’ Horrorfilm What Lies Beneath (2000; Schatten der Wahrheit), Kathryn Bigelows U-Boot-Thriller K-19: The Widowmaker (2002; K-19 – Showdown in der Tiefe), Ron Sheltons Actionkomödie Hollywood Homicide (2003; Hollywood Cops) und Richard Loncraines Hightechthriller Firewall (2006; Firewall).
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