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AlaskaEnzyklopädieartikel
Artikelgliederung
Rund ein Drittel der Fläche Alaskas sind bewaldet, ebenso groß ist der Anteil der Tundra. Alaska besitzt eine reiche und vielfältige Tierwelt. In den Küstengewässern leben zahlreiche Arten von Meeressäugern wie Buckelwale, Schwertwale, Seelöwen, Walrosse und Seeotter. Die Fauna der Landsäugetiere ist u. a. durch die Großraubtiere Wolf, Kojote, Kanadaluchs, Braunbär, Schwarzbär und Eisbär repräsentiert; außerdem leben hier Huftiere wie Elche, Karibus, Schwarzwedelhirsche und Schneeziegen. Zur überaus artenreichen Vogelwelt gehören Weißkopfseeadler, Rotschwanzbussarde, Alpenschneehühner, Trompeterschwäne, Kanadagänse, Waldsänger und zahlreiche Arten von Watvögeln, von denen viele in der Tundra brüten. Im Norden gibt es im Sommer riesige Schwärme von Stechmücken.
Alaska zählt etwa 683 000 Einwohner. Die Bevölkerungsdichte beträgt circa 0,5 Einwohner je Quadratkilometer. Der überwiegende Teil der Einwohner sind Weiße. Zu den zahlenmäßig stärksten Minderheiten gehören die etwa 44 000 Eskimos (ungefähr 8,1 Prozent der Gesamtbevölkerung), etwa 31 000 Indianer (5,7 Prozent) und 10 000 Alëuten (1,8 Prozent).
Die erste Missionsschule wurde 1876 in Wrangell von Presbyterianern gegründet. Heute werden öffentliche Schulen vom Bundesstaat und den Kommunen unterhalten.
Beliebte Ausflugsziele sind die Naturschutzgebiete und Nationalparks von Denali und Glacier Bay sowie russische Siedlungen aus dem 18. Jahrhundert, die z. B. auf Kodiak und bei Sitka gefunden wurden. Der Klondike Gold Rush National Historical Park bei Skagway erinnert an die Zeiten des „Goldrausches” von 1897 bis 1898. Das Anchorage Museum of History and Art besitzt hervorragende Sammlungen zur Geschichte Alaskas und der Kunst der Ureinwohner. Im University of Alaska Museum in Fairbanks finden sich umfangreiche Ausstellungen zur Archäologie und zur Tierwelt Alaskas.
Die Verfassung von Alaska wurde 1956 angenommen. An der Spitze der Verwaltung steht der Gouverneur, der vom Volk für eine Amtszeit von vier Jahren und für höchstens zwei aufeinander folgende Amtszeiten gewählt wird. Der Gouverneur ernennt die Kabinettsminister. Die Gesetzgebung liegt beim Repräsentantenhaus (40 vom Volk für zwei Jahre gewählte Mitglieder) und beim Senat (20 vom Volk für vier Jahre gewählte Mitglieder). Auf nationaler Ebene wird Alaska im Kongress der Vereinigten Staaten von zwei Senatoren und einem Abgeordneten vertreten.
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