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Pfirsichbaum

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Calico-Viren an einem PfirsichCalico-Viren an einem Pfirsich

Pfirsichbaum, Obstbaum aus der Familie der Rosengewächse.

Man nimmt an, dass der Pfirsichbaum ursprünglich aus China stammt. Er wird in allen warmen gemäßigten und subtropischen Zonen der Erde angebaut. Der Stein seiner Frucht, des Pfirsichs, ist in ausgereiftem Zustand von saftigem, weichem, wohlschmeckendem Fruchtfleisch umgeben. Der Pfirsichbaum ist mittelgroß; überlässt man ihn sich selbst, wurzelt er tief. Die umgangssprachliche Unterscheidung der einzelnen Sorten nach Freisteinobst und Obst mit haftendem Stein – was sich darauf bezieht, wie fest das Fleisch am Stein sitzt – ist ungenau. Bei den verschiedenen Sorten von Pfirsichen kommen beide Gruppen vor; sogar in derselben Varietät können je nach Saison freie oder haftende Steine vorkommen. Die etwas über 300 Pfirsichvarietäten werden je nach besonderen Merkmalen, Reifezeitpunkt und Verwendung in fünf Gruppen zusammengefasst. Die Nektarine ist ebenfalls eine Pfirsichvarietät.

Der Pfirsichbaum ist nicht langlebig; selten wird er älter als 30 Jahre, in kommerziellen Obstpflanzungen in der Regel sogar nur sieben bis neun Jahre. Die Herstellung von Pfirsichkonserven ist eine wichtige Industrie. Die Weltproduktion von Pfirsichen lag Mitte der achtziger Jahre bei rund 5,5 Millionen Tonnen jährlich; die führenden Produzenten waren die Vereinigten Staaten und Italien.

Systematische Einordnung: Der Pfirsich gehört zur Familie Rosaceae; sein wissenschaftlicher Name lautet Prunus persica.

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