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Apia

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Apia in SamoaApia in Samoa

Apia, Hauptstadt von Samoa, an der nördlichen Küste der Pazifikinsel Upolu. Apia ist die größte Hafenstadt und das Wirtschaftszentrum der Insel. Von hier aus werden u. a. Kopra, Bananen, Kakao und Kaffee exportiert. Zudem ist Apia ein beliebtes Ziel für Touristen. Vor allem die Grab- und Gedenkstätte des schottischen Schriftstellers Robert Louis Stevenson, der seine letzten Lebensjahre in Apia verbrachte, wird stark frequentiert.

Siedlungsspuren in der Nähe Apias belegen, dass sich die ersten Polynesier hier schon um 1000 v. Chr. niedergelassen haben. Die ersten europäischen Seefahrer entdeckten die Samoa-Inseln Anfang des 18. Jahrhunderts. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Insel von europäischen Missionaren und Kaufleuten eingenommen, und das bis dahin kleine Dorf Apia entwickelte sich rasch zu einem Hafen europäischen Stils und wurde zu einem der wichtigsten Handelsplätze Ozeaniens.

Ende des 19. Jahrhunderts rangen Deutschland, Großbritannien und die Vereinigten Staaten von Amerika um die Herrschaft über Samoa. 1899 verzichtete Großbritannien auf seine Rechte, und die Samoa-Inseln wurden geteilt: Westsamoa (mit der Hauptstadt Apia) kam unter deutsche Verwaltung, Ostsamoa unter US-amerikanische. 1914 wurde Westsamoa von neuseeländischen Streitkräften besetzt und 1920/21 vom Völkerbund der Verwaltung Neuseelands unterstellt, von 1946 bis 1962 war es Treuhandgebiet der Vereinten Nationen (UN). Am 1. Januar 1962 wurde Samoa (Westsamoa) als erster polynesischer Staat unabhängig. Seither ist Malietoa Tanumafili II. Staatsoberhaupt auf Lebenszeit. 1976 trat Samoa den Vereinten Nationen bei. Nach der Unabhängigkeit von Westsamoa (1962) blieb Apia weiterhin Hauptstadt. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 40 000 (2003).

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