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Windows Live® Suchergebnisse VogesenEnzyklopädieartikel
Vogesen, Mittelgebirge im Osten Frankreichs. Die Vogesen erstrecken sich auf einer Länge von etwa 200 Kilometern parallel zum Rhein. Vor dem Einbruch des Oberrheingrabens bildeten sie gemeinsam mit dem rechtsrheinischen Schwarzwald einen Gebirgsrumpf. Geologisch werden die Vogesen aus Graniten, Gneisen und paläozoischen Sedimenten aufgebaut. Während der Eiszeit war das Gebirge vergletschert, davon zeugen einige Kare auf der Ostseite. Im Südteil erreichen die Vogesen im Großen Belchen eine Höhe von 1 424 Metern über dem Meeresspiegel; die Gipfel des Nordteils dagegen sind flacher. Die natürliche Vegetation besteht aus Buchenmischwäldern, die in einer Höhe von etwa 500 Metern in Buchen-Tannen-Wald übergehen. Oberhalb 1 000 Meter wachsen zudem Fichten und Berg-Ahorn, und es treten vermehrt Moore auf. Aufgrund der Lage in der Westwindzone ergibt sich eine starke klimatische Differenzierung zwischen der niederschlagsreichen Westseite mit bis zu 1 900 Millimetern in den Kammlagen und der Leelage der Osthänge, die nur circa 500 Millimeter Niederschlag erhalten. Nach dem Niedergang der einst bedeutenden Textilindustrie ist heute der Fremdenverkehr der wichtigste Wirtschaftszweig.
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