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  • Hubert H. Humphrey – Wikipedia

    Hubert Horatio Humphrey (* 27. Mai 1911 in Wallace, Codington County, South Dakota; † 13. Januar 1978 in Waverly, Minnesota) war ein US-amerikanischer Politiker.

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    Hubert Horatio Humphrey (* 27. Mai 1911 in Wallace, South Dakota; † 13. Januar 1978 in Waverly, Minnesota) war ein US-amerikanischer Politiker. [Bearbeiten] Leben

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    Hubert Horatio Humphrey (Wallace, 27 mei 1911 – Waverly, 13 januari 1978) was een Amerikaans politicus en vicepresident. Humphrey werd geboren in Wallace, South Dakota en groeide ...

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Hubert Horatio Humphrey

Enzyklopädieartikel

Hubert Horatio Humphrey (1911-1978), 38. Vizepräsident der Vereinigten Staaten (1965-1969). Humphrey wurde am 27. Mai 1911 in Wallace (South Dakota) geboren. Er wurde zweimal zum Bürgermeister von Minneapolis (1945 und 1947) gewählt und sorgte in dieser Funktion für eine gerechtere Einstellungspolitik der Stadt und für eine Ausweitung der städtischen Wohlfahrts- und Wohnungsbauprogramme. 1944 bewirkte er den Zusammenschluss der Farmer-Labor Party in Minnesota mit der Demokratischen Partei; 1947 war er einer der Mitbegründer der Gruppierung Americans for Democratic Action.

1948 wurde Humphrey in den US-Senat gewählt und 1954 und 1960 in diesem Amt bestätigt. Humphrey war einer der ersten Senatoren, der eine umfassende Gesetzgebung zur Sicherung der bürgerlichen Grundrechte forderte; außerdem setzte er sich für eine Erweiterung der Sozialgesetzgebung ein. Er plädierte für Steuervergünstigungen für sozial schwache Schichten und forderte Subventionen für Kleinunternehmer; er trat für die Einrichtung des Friedenskorps sowie eine von der Bundesregierung getragene Gesundheitsfürsorge für alte Menschen (Medicare) ein. 1961 wurde Humphrey Fraktionsführer der Demokratischen Partei im Senat. Humphrey wirkte maßgeblich an der Ratifizierung von Gesetzen wie dem Atomteststopp-Abkommen von 1963 und dem Bürgerrechtsgesetz von 1964 mit.

1964 wurde Humphrey an der Seite von Präsident Lyndon B. Johnson zum Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. In dieser Funktion vertrat er die Politik der Regierung im Kongress, koordinierte die Bürgerrechtsaktionen des Bundes und übernahm den Vorsitz des Council on Economic Opportunity. Nach einem Besuch in Südostasien 1966 änderte Humphrey seine Haltung in der Vietnamfrage: Der Kriegsgegner wurde zu einem Befürworter des Engagements der US-Regierung im Vietnamkrieg. Diese Meinungsänderung kostete ihm wahrscheinlich 1968 den Sieg bei den Präsidentschaftswahlen, als er nur knapp Richard M. Nixon unterlag. Humphrey zog 1970 erneut in den Senat ein und bewarb sich 1972 erfolglos um die Präsidentschaftskandidatur. Er starb am 13. Januar 1978 in Waverly (Minnesota, USA).

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