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    Einzug der Bischöfe bei der Feier des 75jährigen Jubiläums der Kirchengemeinschaft zwischen Anglikanern und Alt-Katholiken

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  • Apostolische Sukzession – Wikipedia

    Die apostolische Sukzession oder apostolische Nachfolge ist eine Selbstvergewisserung über die Treue der eigenen Kirche zur urchristlichen Tradition, die in einigen christlichen ...

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Apostolische Sukzession

Enzyklopädieartikel

Apostolische Sukzession, in der christlichen Theologie die Lehre, nach der die Apostel ihre Nachfolger, die Bischöfe, durch Weihe und Handauflegung bestimmten. Nach dieser Tradition führen auch die Bischöfe ihre Nachfolger in ihr Amt ein.

Die Vorstellung, Bischöfe seien Nachfolger der Apostel, die wiederum in der Nachfolge Christi standen, wurde von Papst Klemens I. gegen Ende des 1. Jahrhunderts eingeführt. Sie wurde allerdings erst während des Konflikts mit der Gnostik im 2., 3. und 4. Jahrhundert formell ausgearbeitet. Die Gnostiker behaupteten, es gebe eine geheime Überlieferung, die auf die Apostel zurückgehe. Um dieser Vorstellung entgegenzuwirken, betonte nun die Kirche die Abfolge der Bischöfe als Garantie für die Weitergabe und Erhaltung der orthodoxen Lehre.

Die apostolische Nachfolge als äußerliches und sichtbares Zeichen innerer Treue zur christlichen Botschaft wird von der orthodoxen und der römisch-katholischen Kirche als wesentlich für die Kirche betrachtet. Auch in der anglikanischen und manchen lutheranischen Kirchen stellt sie ein zentrales Element dar. Die meisten protestantischen Kirchen betonen jedoch die Heilige Schrift sowie das Glaubensbekenntnis als Garanten der Kontinuität des christlichen Glaubens.

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