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  • Amudarja – Wikipedia

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  • Amudarja-Forelle – Wikipedia

    Die Amudarja-Forelle (Salmo trutta oxianus) lebt in Süßwassergewässern Usbekistans im Amudarja-Flusssystem. Die Populationsverdopplungszeit beträgt ca. 15 Monate, damit hat sie ...

  • Angeln - © angeltreff.media - Angelspiele, Fische, Angelreisen ...

    Lebensräume: lebt in den Oberläufen des Amudarja, der vom Pamirgebirge seine Zuflüsse bezieht. Leben in 2.800 bis 3.400 m Höhe. Nahrung: Zooplankton, Insekten

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Amudarja

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Flussdelta des AmudarjaFlussdelta des Amudarja

Amudarja, im Altertum Oxus genannt, russisch Amudarjia; turkmenisch Amuderya; usbekisch Amudaryo; tadschikisch Dar’yoi Amu; großer Fluss in Mittelasien, der auf dem Pamirplateau entspringt.

Er entsteht durch den Zusammenfluss von Wachsch und Pjansch und hat eine Länge von 1 415 Kilometern. Zusammen mit dem Pjansch ist er etwa 2 540 Kilometer lang. Bei der Entstehung fließt er zunächst nach Nordwesten, wobei er die Grenze zwischen Tadschikistan und Afghanistan bildet, danach zwischen den Wüsten Karakum in Turkmenistan und Qyzylqum in Usbekistan nach Nordwesten – ebenfalls teilweise als Grenzfluss – und anschließend bei Nukus in Usbekistan nach Norden in den Aralsee.

Der Unterlauf des Amudarja bildete früher ein riesiges Delta, das eine üppige Vegetation aufwies. Der größte Teil dieses Deltas ist jedoch inzwischen aufgrund der verringerten Wasserführung des Flusses verlandet. Seit den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde sehr viel Wasser für landwirtschaftliche Bewässerungszwecke – überwiegend für den Anbau von Baumwolle – abgeleitet. In den achtziger Jahren gab es daher mehrere Jahre, in denen der Aralsee aus dem Amudarja nur sehr wenig oder gar kein Wasser erhielt. Deshalb sowie aufgrund der Tatsache, dass sich auch der Wasserzufluss des Syrdarja in den Aralsee in den letzten Jahrzehnten drastisch verringerte, hat die gesamte Wassermenge des Aralsees seit 1960 um etwa 70 Prozent abgenommen. Seit einigen Jahren ist der See aufgrund des Wasserverlustes in zwei kleinere Becken gegliedert. Der größte Wasserverlust des Amudarja erfolgt durch die Ableitung des Karakum-Kanals in Turkmenistan; dies ist der längste Kanal der ehemaligen Sowjetunion, der Wasser in die Karakum-Wüste ableitet. Die verringerte Wasserführung hat dadurch auch die Schifffahrt auf dem Amudarja, der einst von Schiffen mit geringem Tiefgang auf fast der Hälfte seiner Länge befahren werden konnte, stark eingeschränkt.

Im Laufe der Jahrhunderte hat der Fluss seinen Lauf mehrmals verändert. Im 3. und 4. Jahrtausend v. Chr. floss der Amudarja von der Oase Khoresm nach Westen in den Sarikamischsee und von dort aus in das Kaspische Meer. Vom 17. Jahrhundert an bis in die achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts hinein mündete er jedoch in den Aralsee. Eine Ausnahme bildeten nur die Perioden starker Überschwemmungen, in denen das überströmende Wasser ebenfalls wieder in den Sarikamischsee floss.

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