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Windows Live® Suchergebnisse ErzbischofEnzyklopädieartikel
Erzbischof, christlicher Priester, dem eine Kirchenprovinz untersteht. Er beaufsichtigt bestimmte Tätigkeiten der anderen Bischöfe seiner Provinz, und übt die Bischofsgewalt in seiner eigenen Diözese aus. Der Name wurde erstmals im 6. Jahrhundert für die Amtsinhaber der fünf wichtigsten Bischofssitze der Christenheit (Rom, Alexandria, Antiochia, Konstantinopel und Jerusalem) gebraucht, die in ihren jeweiligen Kirchenprovinzen über eine entsprechende Autorität verfügten. Die Aufgaben (aber nicht der Titel) eines Erzbischofs leiteten sich von denen eines Metropoliten her, der mehreren Kirchenprovinzen vorstand. In der römisch-katholischen Kirche haben die Erzbischöfe wichtige Bischofssitze inne und verfügen in ihren Provinzen über eine begrenzte Autorität. In der Kirche von England sind die Erzbischöfe von Canterbury und York Metropoliten ihrer jeweiligen Bischofssitze, und gemeinsames Oberhaupt der anglikanischen Kirche, wobei dem Erzbischof von Canterbury ein Vorrang eingeräumt wird. Der Titel des Erzbischofs ist in der orthodoxen Kirche gewöhnlich ein Ehrentitel.
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