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Heinrich VII. (Heiliges Römisches Reich)

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Heinrich VII.Heinrich VII.

Heinrich VII. (Heiliges Römisches Reich), (um 1275 bis 1313), König (ab 1308) und Kaiser (1312-1313) des Heiligen Römischen Reiches, erster Kaiser aus dem Hause Luxemburg.

Heinrich wurde um 1275 als Sohn des Grafen Heinrich III. von Luxemburg geboren. Nach dem Tod König Albrechts I. (1308) wählten die Reichsfürsten Heinrich zum Nachfolger – nicht zuletzt, um einen weiteren Habsburger oder gar einen Franzosen auf dem Thron zu verhindern. Durch die Heirat seines Sohnes Johann mit der Tochter des böhmischen Königs Wenzel III. gewann er Böhmen für die Luxemburger. 1310 zog Heinrich nach Italien, um dort die kaiserliche Autorität wiederherzustellen und den Konflikt zwischen Guelfen und Ghibellinen zu beenden. Mit Unterstützung der Ghibellinen kämpfte er in der Lombardei gegen die Guelfen und konnte 1311 in Mailand seine Krönung zum König der Langobarden sowie 1312 in Rom seine Krönung zum Kaiser durchsetzen. Im Bund mit König Friedrich II. von Sizilien bereitete Heinrich 1313 einen Angriff auf König Robert von Neapel vor; er starb jedoch am 24. August 1313 in Buonconvento (nahe Siena) auf dem Weg in den Süden. Sein Nachfolger im Reich wurde Ludwig IV., der Bayer.

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