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Rimini (Ariminum), Hafenstadt in Mittelitalien (Emilia-Romagna), an der Mündung des Marecchia in die Adria. Der moderne Teil der Stadt ist eines der beliebtesten Seebäder Italiens. Neben dem Schiffsbau gibt es Betriebe, die Schuhe, Möbel, Textilien und pharmazeutische Produkte herstellen. Zu den Relikten aus römischer Zeit gehören eine Brücke über den Marecchia (Augustusbrücke) und ein Triumphbogen (Augustusbogen). Andere wichtige Sehenswürdigkeiten sind die aus dem 13. Jahrhundert stammende Kirche Sant’Agostino, der Palazzo Comunale (16. Jahrhundert) und die Kirche San Francesco (Tempio Malatestiano). Gegründet wurde Rimini von den Umbriern. 268 v. Chr. wurde Rimini als Ariminum römische Kolonie. Die Stadt entwickelte sich zu einem strategisch wichtigen Militärposten sowie zu einem Seehafen und Handelszentrum an der Route zwischen Rom und Norditalien. Vom 6. bis zum 8. Jahrhundert n. Chr. gehörte Rimini dem Byzantinischen Reich (Pentapolis) an. Danach fiel es an die Langobarden und später an die Franken, die die Stadt dem Papst übereigneten. Im 12. Jahrhundert wurde Rimini unabhängig. Vom 13. Jahrhundert bis zur Wiederherstellung der päpstlichen Herrschaft im 16. Jahrhundert wurde Rimini von der Familie der Malatesta regiert. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 138 000.
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