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Artikelgliederung
Einleitung; Aspekte der Automatisierung; Beispiel Fließband; Regelungstechnik; Automatisierung im Bereich der Computer
Automatisierung, das Herstellen von Bedingungen, unter denen es möglich ist, immer gleiche Vorgänge wiederholt und in immer gleicher Weise (d. h. reproduzierbar) auszuführen, ohne dass es hierzu eines gesonderten menschlichen Eingriffs bedarf.
Durch geeignete Automatisierung lassen sich viele Dinge des täglichen Lebens für den Menschen stark vereinfachen und sogar dauerhaft verbessern. Die automatisierte Produktion beliebiger Güter kann so in hoher Präzision und gleicher Qualität erfolgen. Automatisierung ist besonders in den Bereichen notwendig, wo anderweitig Gefahr für den Menschen besteht. So erfolgt beispielsweise die Regelung von Kernreaktoren automatisch. Tatsächlich ist Automatisierung aber nicht immer und überall möglich bzw. wirtschaftlich. In manchen Fällen übersteigt der Aufwand für eine Automatisierung das Maß der zu erwartenden Vorteile. In diesen Fällen muss ein Kompromiss zwischen den Kosten und dem Nutzen gefunden werden.
Die klassische Montage am Fließband (siehe Förderanlage) veranschaulicht gut die hier getroffenen Kompromisse und die Vorteile für die Produktion. Die Anforderungen, die im Hinblick auf den Umfang der Qualifikationen an den einzelnen gestellt werden, sind eingegrenzt. Im Gegensatz dazu sind natürlich auf dem jeweiligen Spezialgebiet umfangreiche Qualifikationen gefordert. So lassen sich Produktivität des Einzelnen und Gesamtproduktion steigern, zugleich ein höherer Fertigungsstandard erzielen und ein günstigerer Endverbraucherpreis durchsetzen.
Wo immer es um die Automatisierung träger Vorgänge geht, wo also die automatisch gesteuerten Anlagen nicht absolut verzögerungsfrei und immer gleich reagieren, muss Regelungstechnik eingesetzt werden. Dabei wird ständig die Ausgangsgröße der Regelung mit dem vorgegebenen Sollwert verglichen und bei Abweichungen korrigiert. So einen Kreislauf nennt man geschlossener (rückgekoppelter) Regelkreis. Ein berühmtes historisches Beispiel ist der von James Watt im Jahr 1788 erfundene Fliehkraftregler. Mit diesem rotierenden Ventilregler ließ sich die Drehzahl einer Dampfmaschine sehr exakt regeln.
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