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  • Schlacht bei Austerlitz – Wikipedia

    In der Schlacht bei Austerlitz, die auch Dreikaiserschlacht genannt wird, besiegte Kaiser Napoléon I. von Frankreich am 2. Dezember 1805 am Pratzeberg zwischen Brünn und ...

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    Dreikaiserschlacht bei Austerlitz, Schlacht im Rahmen der Koalitionskriege, aus der die Franzosen unter Napoleon I. als Sieger hervorgingen. Die...

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Dreikaiserschlacht bei Austerlitz

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Dreikaiserschlacht bei AusterlitzDreikaiserschlacht bei Austerlitz

Dreikaiserschlacht bei Austerlitz, Schlacht im Rahmen der Koalitionskriege, aus der die Franzosen unter Napoleon I. als Sieger hervorgingen. Die Dreikaiserschlacht fand am 2. Dezember 1805 in der Nähe des Dorfes Austerlitz (heute: Slavkov, Tschechische Republik) zwischen einem circa 68 000 Mann starken französischen und einem circa 90 000 Mann starken österreichisch-russischen Heer statt. Ihren Namen verdankt die Schlacht der Tatsache, dass an ihr der Kaiser der Franzosen, Napoleon I., sowie Kaiser Franz I. von Österreich (als Franz II. Kaiser des Heiligen Römischen Reiches) und Zar Alexander I. von Russland teilnahmen.

Zwar hatte Napoleon die Österreicher im Oktober bei Ulm geschlagen und im November Wien besetzt. Doch bewegten sich Teile der österreichischen Armee Richtung Ölmütz (Olomouc) in Mähren (heute Tschechische Republik), um sich mit den russischen Verbündeten zu vereinen. Napoleon folgte den Österreichern, um sie zu einer Schlacht zu zwingen und zu besiegen, noch bevor Preußen der Koalition gegen Frankreich beitreten konnte.

Ende November rückte Napoleon bis Brünn vor und zog sich dann zurück. Dadurch wollte er den russischen Befehlshaber Fürst Michail Illarionowitsch Kutusow dazu bewegen, ihn von der Flanke her anzugreifen. Tatsächlich besetzten die Truppen der gegen Frankreich verbündeten Mächte daraufhin die Hochebene westlich von Austerlitz, und russische Truppen griffen am 2. Dezember Napoleons Verbände von der rechten Flanke her an. Dieser Angriff wie auch ein österreichischer gegen die linke Flanke wurden zurückgeschlagen. Dann sandte Napoleon seine stärksten Truppen zu einem Angriff gegen die geschwächten alliierten Verbände aus. Dabei durchbrachen die Franzosen die österreichisch-russischen Kampflinien und warfen die antifranzösischen Bündnispartner nieder. Die Franzosen verloren 9 000 Soldaten, die Alliierten circa 25 000. Infolge des französischen Sieges löste sich die Koalition gegen Napoleon auf. Der Friede von Preßburg am 26. Dezember 1805 beendete dann den 3. Koalitionskrieg: Die russische Armee musste sich zurückziehen, Österreich musste seine italienischen Besitzungen Dalmatien und Venetien an das kurz zuvor von Napoleon neu errichtete Königreich Italien abgeben und Tirol, Vorarlberg und Eichstätt an Bayern; Bayern und Württemberg wurden als Königreiche anerkannt. Napoleons Sieg in der Dreikaiserschlacht untermauerte seine Vormachtstellung in Europa und bedeutete einen weiteren Schritt hin zur Auflösung des alten Reiches.

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