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Windows Live® Suchergebnisse Townshend ActsEnzyklopädieartikel
Townshend Acts, vom britischen Parlament 1767 für die amerikanischen Kolonien verabschiedete Gesetze, benannt nach ihrem Initiator, dem britischen Schatzkanzler Charles Townshend. Das erste Gesetz ordnete die Aufhebung des New Yorker Kolonialparlaments an, und zwar als Strafe für die Nichterfüllung des zwei Jahre zuvor erlassenen Gesetzes, das die Kolonien zur angemessenen Unterbringung der britischen Truppen in Nordamerika verpflichtete. Das zweite Gesetz, das so genannte Steuergesetz, belegte die Importe der Kolonien, wie z. B. Glas, Farben, Papier und Tee, mit Zöllen. Die Townshend Acts stießen in Amerika auf Ablehnung. In Reaktion auf die offene Kritik an den Gesetzen löste die britische Krone 1768 das Kolonialparlament von Massachusetts auf. Daraufhin kam es zu gewaltsamen Zusammenstößen wie dem Boston Massacre im März 1770 und in der Folge zum Unabhängigkeitskrieg.
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