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  • Johannes Oekolampad – Wikipedia

    Johannes Oekolampad, auch Oekolampadius, (* 1482 in Weinsberg, † 24. November 1531 in Basel) war ein Schweizer Theologe und Humanist und der Reformator von Basel.

  • OEKOLAMPAD, Johannes

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    Das Informationssystem für den reformierten Protestantismus ... Oekolampad, Johannes (1482 bis 1531) Johannes Oekolampad (auch Husschyn, Hussgen, Heussgen, Huszgen ...

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Johannes Oekolampad

Enzyklopädieartikel

Johannes Oekolampad, latinisiert Oecolampadius, eigentlich Johannes Husschin, (1482-1531), Schweizer Humanist und Prediger, einer der Führer der Reformation in Basel.

Johannes Oekolampad wurde 1482 in Weinsberg bei Heilbronn geboren. 1515 begab er sich nach Basel, um Erasmus von Rotterdam bei der griechischen Neubearbeitung des Neuen Testaments zu helfen. Von 1518 bis 1520 war Ökolampad Domprediger in Augsburg, dann trat er in ein Kloster ein. Zu dieser Zeit stieß er auf Martin Luthers Schriften. 1522 bekannte sich Ökolampad zu den reformatorischen Bestrebungen und kehrte nach Basel zurück, wo er eine Professur für Theologie übernahm und Pfarrer der dortigen Martinskirche wurde. Auf der Marburger Disputation von 1529 machte sich Ökolampad die Ansicht seines Glaubensbruders Ulrich Zwingli zu eigen, nach der das Abendmahl lediglich symbolisch an Jesu Leib und Blut erinnert. Mit ihm zusammen wurde Ökolampad zum Sprachrohr der Schweizer Evangelischen. Auch propagierte er die kirchliche Unabhängigkeit von staatlicher Kontrolle. Ökolampad starb am 24. November 1531 in Basel.

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