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FreihandelEnzyklopädieartikel
Artikelgliederung
Einleitung; Die Freihandelsidee des Liberalismus; Nachteile der internationalen Arbeitsteilung; Argumente für den Protektionismus; Entwicklung nach dem Krieg
Die meisten Staaten befürworten offiziell einen freieren internationalen Handel. Das Ziel ist jedoch auch in den hoch industrialisierten, stark exportabhängigen Ländern nur schwer zu realisieren. Seit dem Ende des 2. Weltkrieges haben die führenden Handelsnationen gemeinsame Anstrengungen unternommen, um den internationalen Handel zu liberalisieren und Einfuhrbeschränkungen zu beseitigen, z. B. durch das Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen (GATT). In Zeiten der Hochkonjunktur unterstützen die meisten Volkswirtschaften zwar den Freihandel, in einer Rezession greifen viele Staaten aber verstärkt zu protektionistischen Maßnahmen. Die Volkswirtschaften sind heute so stark miteinander verflochten, dass die nationale Wirtschaftspolitik der führenden Industrienationen auch international Auswirkungen zeitigt. Dies verstärkt meist protektionistische Tendenzen, da sich einzelne Volkswirtschaften damit gegen die ihrer Meinung nach unfairen Methoden ihrer Konkurrenten auf dem Weltmarkt zu schützen suchen. Das Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen (GATT) und seine Nachfolgeorganisation, die Welthandelsorganisation (WTO), sollen Streitigkeiten zwischen Handelsnationen entscheiden und allgemein akzeptierte Bedingungen für den Freihandel schaffen. Siehe auch Europäische Freihandelsassoziation (EFTA); Nordamerikanisches Freihandelsabkommen (NAFTA)
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